﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:14:36 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Musik als Mittel zum sozialen Wandel</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/musik-als-mittel-zum-sozialen-wandel</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/musik-als-mittel-zum-sozialen-wandel" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kulturelle Demokratie - Musik als Mittel zum sozialen Wandel]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kulturelle-demokratie-musik-als-mittel-zum-sozialen-wandel</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/775/charlottedaun.jpg" length="182233"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/775/images/charlottedaun-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Charlotte Daun 

 „It’s about coming and having a lovely time”, schrieb Stella Duffy, eine britische Theatermacherin, über eines ihrer Community Arts-Projekte. Dasselbe gilt für „Community Soundscape”, mein Musik-Projekt, das noch bis Mitte Juni in der Citykirche Elberfeld stattfindet. Die Idee dahinter ist jedoch viel größer: Es geht um kulturelle Demokratie. Das bedeutet, Teilhabe an künstlerisch-kreativen Prozessen zu ermöglichen, und zwar unabhängig von Vorwissen, Herkunft und Kontostand. Ich bin überzeugt, dass Projekte aus dem Community Arts-Bereich das Potenzial haben, einen positiven gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen. 

   
Charlotte Daun – Foto: Jürgen Steiner 

 Auf den ersten Blick wirken die Mittel dafür vielleicht etwas reduziert: Bodypercussion und die eigene Stimme, Glockenspiele und Klanghölzer, ein paar Gitarren und Trommeln. Und das, was die Teilnehmenden mitbringen: hier eine Trompete, dort eine Geige. Wie soll das schon die Welt verbessern? Doch wer in die einzelnen Sessions hereinzoomt, sieht, dass es um Respekt und Wertschätzung geht, um Sichtbarkeit und Selbstwirksamkeit, um Zuhören und Selbersprechen – alles hohe demokratische Ideale. Und um Musik geht es natürlich auch. Musik als Ausdrucksform und Musik als Mittel, um miteinander in Kontakt zu kommen. Hier und da leite ich mal ein Lied an, doch die meiste Musik entsteht im gemeinschaftlichen Prozess. Das ist zugegebenermaßen zwischendurch ziemlich chaotisch – aber am Ende verlassen alle mit einem großen Lächeln den Raum. Die Runde der Teilnehmenden besteht sowohl aus Menschen mit musikalischer Ausbildung als auch aus solchen, die sich noch nie vorher an ein Instrument gewagt haben. Und beides ist wertvoll. Menschen ohne Musik-Erfahrung kommen vielleicht gerade, weil sie noch keine musikalische Ausbildung haben, auf Ideen, auf die andere nicht kommen würden. Es geht ausnahmsweise mal nicht um Leistung und Bewertung. 

 Aber ist das Kunst? Es kommt darauf an. Nehmen wir ...]]></description><pubDate>Tue, 21 May 2024 21:41:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kulturelle-demokratie-musik-als-mittel-zum-sozialen-wandel</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-775]]></dc:identifier></item></channel></rss>