﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 18 Apr 2026 23:28:00 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Erinnern an die Zukunft</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erinnern-an-die-zukunft-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erinnern-an-die-zukunft-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Erinnern an die Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/erinnern-an-die-zukunft</link><description><![CDATA[ Letztes Jahr fand ich im Archiv des Wuppertaler Schriftstellers Karl Otto Mühl ein kleines vergilbtes Faltblatt – die Ankündigung für einen Leseabend der Künstlervereinigung „Der Turm“ mitten im zerstörten Wuppertal. Ein Foto davon habe ich seither auf meinem Handy gespeichert. In dieser Ankündigung schreibt der Schriftsteller Paul Pörtner: „Bestimmte Züge haben (...) die Künstler aller Zeiten gemeinsam. Dem Künstler sind die Erscheinungen der Zeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – in einem einzigen Augenblick stärker bewußt als den meisten Menschen. Er überblickt gleichsam die Landschaft des Lebens.“ 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Seit Menschengedenken eröffnet künstlerisches Schaffen Zukunftsräume, gelten Künstlerinnen und Künstler als Visionäre, gar Propheten – und als solche im eigenen Land oft sprichwörtlich nichts. Eine der Urfragen, die Kunst stellt, lautet: Was wäre, wenn? Systemen, die auf ihren Erhalt bedacht sind, – seien es Diktaturen oder Ideologien aller Art – ist sie deshalb suspekt bis gefährlich. Kunst vermag infrage zu stellen, was bis dato unverrückbar erschien, erfindet die Welt jederzeit neu. Artists for future, eine Solidaritätsbewegung mit den erstaunlichen Protesten der Schülerinnen und Schüler von Fridays for future, berührt in seinem Namen mithin das Selbstverständnis künstlerischen Schaffens. 

 „Erinnern an die Zukunft“ lautet der wunderbare Titel eines Zukunftsfestivals, das die Armin T. Wegener-Gesellschaft und die Stiftung W. in Erinnerung an drei Visionäre – die Künstlerin Else Lasker-Schüler, die Philosophin und Sozialreformerin Dr. Helene Stöcker und den Philosophen, Autor und Aktivisten Gustav Landauer – im Mai veranstalten werden (www.erinnern-an-die-zukunft.de). Kunst und Kultur erinnern den Menschen an seine eigene Zukunft, daran, was möglich und manchmal notwendig ist. Angesichts der erdrückenden Probleme unserer (im digitalen Raum mehr und mehr zusammenrückenden) Welt kann uns die Hellsichtigkeit ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 20:43:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/erinnern-an-die-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-73]]></dc:identifier></item></channel></rss>