﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:32:09 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Innehalten, Staunen und Tun</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/innehalten-staunen-und-tun-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/innehalten-staunen-und-tun-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Innehalten, Staunen und Tun]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/innehalten-staunen-und-tun</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/537/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/537/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Was bleibt von uns, wenn alles, was wir kannten, untergeht?“ heißt es zu Dörte Hansens Roman „Mittagsstunde“. Mit ihrer unverwechselbaren sprachlichen Poesie, ihrem Feinsinn für skurrile Eigenwilligkeiten entführt die Autorin nach Norddeutschland, in eine raue Gegend auf dem Land. Literatur kann so einzigartig Kultur vermitteln, Brücken bauen zu Orten, Menschen und uns alle bewegenden Fragen. Mich begleitet Hansens Buch bei ein paar Tagen Auszeit an der See, in Husum, dem Geburtsort der Autorin, fern meiner Heimat Wuppertal. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Schon vorher, in der Zeit zwischen den Jahren, in den ersten Tal-Tagen im Neuen, das langsam Fahrt aufnimmt, wurde spürbar, wie wichtig Momente des Durchatmens sind. „Innehalten und Staunen“ hieß es kürzlich in einem Radiobericht, um jene Augenblicke zu umschreiben, die uns sinnlich und tief erfahren lassen, was uns wirklich wichtig und von Bedeutung ist. An der See, in der Natur, beim Lesen, Musik hören, erlebe ich es. Erfahre es, wenn Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind, auch Prominente, uns verlassen: so wie jüngst der brasilianische Fußballer Pelé, der Menschen allen Alters mit seiner Kunst beeindruckt und sie wie kein anderer miteinander verbunden hat, oder die provokative, visionäre und wunderbar beharrliche Punk-Designerin Vivien Westwood mit all ihren Aktionen. 

 Kriege, Klimakatastrophen und wachsende Polarisierungen der Gesellschaft stellen uns weltweit vor drängende Herausforderungen. All diese bedrohlichen Erfahrungen gehen einher mit einer sich überschlagenden Schnelllebigkeit. Mir nimmt all dies immer wieder den Atem. Zugleich erlebe ich klare Haltungen und Handlungen, die auf Gemeinschaftlichkeit aufbauen. „Bottom up“ finde ich sie viel eher als in Führungsebenen. In seinem jüngst veröffentlichten Gedicht „Sich einen Reim machen. Auf die neue Freundlichkeit“ schreibt Satiriker Thomas Gsella über die aktuell zerreißenden Kluften zwischen den ...]]></description><pubDate>Tue, 10 Jan 2023 23:19:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/innehalten-staunen-und-tun</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-537]]></dc:identifier></item></channel></rss>