﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:25:45 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wir sind viele</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-sind-viele-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-sind-viele-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wir sind viele]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wir-sind-viele</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/413/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/413/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Heute knüpfe ich direkt an die Kolumne meiner Kollegin Tine Lowisch und ihrem Traum von einer Kultur der sozialen Gerechtigkeit an. Zwar glaube ich, dass Kunst- und Kulturschaffen sich freihalten sollte von moralischem Impetus – oft kann es so besser Seismograph oder Reibungsfläche sein –, doch teilen wir als Kulturschaffende sicherlich das Engagement für eine gerechtere Welt. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Seit 2017 gibt es „Die Vielen“. Das bundesweite Aktionsbündnis „verbindet die Abwehr eines ausgrenzenden, rassistischen, undemokratischen Kulturbegriffs von rechts mit der Lust auf offene gesellschaftliche und vor allem demokratische Fortentwicklung“, so sein Selbstverständnis. Vergangene Woche waren auch wir vom Verein Insel und „freiem Netzwerk Kultur“ in Mülheim an der Ruhr zum ersten analogen Treffen der „Vielen NRW“ seit zwei Pandemie-Jahren. Und trafen auf eine Gruppierung im Umbruch. Der Bundesverein von „Die Vielen“, so erfahren wir, steht kurz vor seiner Auflösung, möchte dies aber nicht als ein Ende der Aktivitäten verstanden wissen: „Wir geben ‚Die Vielen‘ in die Hände der Koordinationskreise und an jede einzelne Kunst- und Kultureinrichtung mit der Bitte: bleibt wachsam, wendet euch gegen jede Form der Normalisierung von Diskriminierung und Ausgrenzung.“ 

 Die Landesvereinigungen werden also mehr Eigenverantwortung bekommen, Direktiven und Vorgaben aus Berlin bleiben in Zukunft aus, was in Mülheim nicht nur als Verlust wahrgenommen wurde. Viele der Anwesenden eint offenbar der Wunsch, sich zu solidarisieren, aus der oftmals empfundenen Ohnmacht gegenüber den Entwicklungen in der Welt heraus und ins Handeln zu kommen. Der Name des Netzwerks besagt auch: Du bist nicht allein, wir als Zivilgesellschaft sind viele, wir müssen uns nur finden. 

 Am Samstag besuchte ich nach langer Zeit wieder einmal das Theater in Rostock, meinen ersten professionellen Wirkungsort als Regisseur. Gespielt wurde „Der ...]]></description><pubDate>Wed, 30 Mar 2022 07:23:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wir-sind-viele</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-413]]></dc:identifier></item></channel></rss>