﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 19:50:03 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Selbst schuld - Gesellschaft verpflichtet</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/selbst-schuld-gesellschaft-verpflichtet</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/selbst-schuld-gesellschaft-verpflichtet" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Selbst schuld – Gesellschaft verpflichtet]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/selbst-schuld-gesellschaft-verpflichtet</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/654/irispanknin.jpg" length="236132"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/654/images/irispanknin-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Iris Panknin 

 Von der Kleinfamilie bis zur Hofgemeinschaft, von der Kirchengemeinde bis zur Weltreligion, vom Dorfrat bis zu den Vereinten Nationen – jede Gemeinschaft hat selbst geschaffene Wertvorstellungen, Umgangsregeln und Rituale, zu deren Erhaltung sich ihre Mitglieder verpflichten. Das ist die Grundlage von Kultur, die uns jeden Tag begleitet: als Gesprächskultur, Unternehmenskultur, Subkultur – je nach Kulturkreis. 

   
Iris Panknin - Foto: Panknin 

 Interessant ist der Blick auf die verschiedenen Kulturen, wenn es um die Fürsorge geht. Wie funktioniert der Umgang mit denen, die ihren kulturellen Rollen nicht gewachsen sind? Unsere kapitalistisch geprägte Kultur ist da rigoros: Wer nicht mitkommt, ist raus: selbst schuld, Ende der Gemeinsamkeit. Soziales Miteinander ist aber kein Wettstreit, sondern ein gegenseitiges Fördern. Wir alle sind auf diese wechselseitige Hilfe angewiesen. Zum Beispiel durch ein funktionierendes Rettungssystem, wenn ich einen Herzinfarkt habe. Aber auch durch eine professionelle Begleitung, wenn ich den Anforderungen der Gemeinschaft nicht genüge: weil ich keinen Arbeitsplatz finde, drogenabhängig bin, die Sprache nicht beherrsche oder in einer autoritären Beziehung gefangen bin – oft wird mir aufgrund meiner sozialen Umstände die Chance genommen, Teil der Kulturgemeinschaft zu sein. 

 In unserer Stadt leben rund 50 000 Menschen in solchen Situationen. Ihnen gelten die vielen Angebote, die von zahlreichen Trägern gemacht werden, um sie dabei zu begleiten, kulturelle Teilhabe zu erfahren. Damit ist nicht bloß der Museumsbesuch gemeint, sondern ein Alltag im Kreis der kulturellen Gemeinschaft – mit Wertschätzung, Akzeptanz und einer sinnstiftenden Aufgabe. Dafür kommt die Gesamtgemeinschaft auf: Das Wuppertaler Jobcenter bestimmt und koordiniert die Maßnahmen individuell in enger Kooperation mit den Trägern, finanziert durch Steuergelder des Bundes. Eine gute Lösung, die sich an den allgemeinen und individuellen ...]]></description><pubDate>Tue, 19 Sep 2023 20:41:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/selbst-schuld-gesellschaft-verpflichtet</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-654]]></dc:identifier></item></channel></rss>