﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 22:20:19 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Dinge neu begreifen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-dinge-neu-begreifen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-dinge-neu-begreifen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Dinge neu begreifen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-dinge-neu-begreifen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/731/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/731/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Heute startet im Kunstpalast in Düsseldorf die Preview der Ausstellung des weltweit erfolgreichen britischen Bildhauers und Wuppertalers Tony Cragg: „Please touch!“ als ein außerordentlich überraschendes Kunstexperiment, bei dem erstmalig Besucher dazu eingeladen sind seine Skulpturen in einem Museum zu berühren. Die Einladung zur Vorabbesichtigung dieses Events ist an alle Freunde des Kunstpalastes längst raus und die offizielle Ausstellungseröffnung morgen, ebenfalls ausgebucht. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Das Interesse an diesem Paradigmenwechsel und an dieser neuen Strategie des Zeigens in der institutionellen Museumslandschaft persönlich teilzunehmen ist also ausgesprochen. Der Bedarf, ob die Museumsbesucher den künstlerischen Prozess Tony Craggs nachempfinden werden, wenn der Tastsinn dem Sehsinn als Rezeptionswerkzeug – und das ist gerade bei diesem Künstler völlig neu – versuchsweise zur Seite gestellt wird, zeigt sich dann im Laufe der Schau. Da darf man gespannt sein. 

 Seit ich von diesem Turnaround in der Ausstellungspraxis eines Museums erfahren habe, bin ich wie ausgewechselt, geradezu elektrisiert und gebe spontan meine mentale Schonhaltung, aufgrund zu vieler schmerzhafter Nachrichten in der letzten Zeit, auf. Wieder einmal hat sich durch einen „Kunstgriff“ mein Weltschmerz für einen kurzen Augenblick in Zuversicht verwandelt. Kunst kann das, und dafür bin ich dankbar. Die Erfahrung eine von Tonys Skulpturen wieder einmal berühren zu dürfen, dazu noch in einem Museum bei laufendem Betrieb, wird allerdings auch für uns und auch für viele andere, die bisher im Vorfeld z. B. bei der handwerklichen Entstehung oder aus anderem Grund Hand an die Skulpturen legen durften, jetzt völlig neu sein. 

 Vielleicht schaffe ich „dieses neue Begreifen“ ja gar nicht, denn bisher war mir das Ertasten von Kunst selbst mit der Erlaubnis von Künstlerinnen und Künstlern nicht sehr geheuer, auch nicht in Atelier- ...]]></description><pubDate>Wed, 21 Feb 2024 00:03:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-dinge-neu-begreifen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-731]]></dc:identifier></item></channel></rss>