﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:29:53 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kultur mit Allen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-mit-allen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-mit-allen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur mit Allen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-mit-allen</link><description><![CDATA[ Direkt an meinem ersten Arbeitstag bin ich in die Diskussion über die Aufstellung der Wuppertaler Kulturszene geraten. Auf dem vierten Jour Fixe des Freies Netz Werks Kultur erläuterte der Projektgeschäftsführer des Pina BauschZentrums, Christian Koch, die Pläne zum Betrieb des Zentrums. Schnell ging es um die Beteiligungsmöglichkeiten der freien Szene, um Teilhabe, Sichtbarkeit und Wertschätzung der Kulturschaffenden, um die Möglichkeit eines weiteren Neuanfangs in einer Stadt, die sich gerade an vielen Stellen neu erfindet. 

   
Lukas Hegemann - Foto: Heike Müller 

 "die börse" macht seit 44 Jahren Soziokultur in Wuppertal. Sie ist eines der ältesten dieser Zentren in Deutschland, gegründet in einer Atmosphäre, die auch einen Neuaufbruch in der Kulturpolitik forderte. Die Kultur sollte sich öffnen: „Kultur für alle!“ hieß der Schlachtruf, mit dem zahlreiche Initiativen ihr Recht auf neue Räume und Teilhabe einforderten. Räume und Mittel für die Kulturen, die von der „Hochkultur“ geflissentlich übergangen wurden. 

 Dort konnten Konzerte von Jazz bis Punk stattfinden, unkonventionelle Künstler und Künstlerinnen ausstellen und über den Zusammenhang von Gesellschaft und Kultur gestritten werden. Lesungen aller Art und die „Poetry Slammer“ fanden in der Soziokultur eine Heimat. Die meisten Zentren wurden von den Kommunen gefördert, auch die börse. Allerdings blieb die Förderung niedrig, war Gegenstand politischer Diskussionen und Verhandlungsmasse in den Haushaltsdebatten, denn es blieb ein freiwilliger Zuschuss, der von der bürgerlichen Seite oft eher als "Ruhigstellungsmaßnahme" für die "Schmuddelkinder" der Kultur denn als Investition in eine Gesellschafts-Kultur verstanden wurde. 
Auch dass die Zentren lange Zeit mit Tanzveranstaltungen gutes Geld machen konnten — das freilich in die Veranstaltungen gesteckt wurde, die sich nicht gerechnet haben — wurde ihnen gerne negativ ausgelegt. Und so erwirtschaftet die börse den größten Teil ihres Etats selbst. ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 16:57:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-mit-allen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-13]]></dc:identifier></item></channel></rss>