﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 05:22:26 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - In aller Stille</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/in-aller-stille-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/in-aller-stille-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[In aller Stille]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/in-aller-stille</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/272/img-charlespeterson1.jpg" length="132423"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/272/images/img-charlespeterson1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Bei allen Einschränkungen, die wir seit vergangenem März hinnehmen müssen, gab es doch eine Qualität, die ich in einer Stadt so noch nicht erlebt habe: wochenlange Ruhe, beinahe Stille. Die Klangkünstler John Cage und Arvo Pärt haben in ihren Werken zwar oft demonstriert, dass es keine Stille gibt, denn irgend etwas klingt immer und verursacht Geräusche. So sitzt Cage bei seiner berühmten Performance „4:33“ vor dem Klavier und spielt 4 Minuten und 33 Sekunden nichts. Still war es nicht, denn er konnte seinen Atem hören und das Raunen im Publikum. Arvo Pärt wiederum spielt gerne mit Raum und Zeit, lässt in einigen Werken Töne und Akkorde stehen, bis sie nicht mehr hörbar sind. Die Pausen rücken in den Vordergrund und erhalten einen eigenen Wert. Akzeptiere ich also, dass es keine Stille gibt, kann ich trotzdem festhalten, dass die Ruhe in der Stadt sehr angenehm und belebend war. 

   
Charles Petersohn – Foto: Daniel Schmitt – Spitzlicht Fotografie 

 Still ist es auch in der Kulturszene. Nicht wenige Akteure kämpfen ums Überleben ihrer Betriebe und/oder ihrer Lebensumstände. Aus dieser Not sind seit März allerdings auch einige interessante Projekte entstanden. Die Plakatausstellung „Out And About – Kunst geht raus“ von Frank N und Birgit Pardun steht hierfür als herausragendes Beispiel. Der Erfolg der Ausstellung verdeutlicht, dass Krisen nicht nur Unsicherheit und Verzicht mit sich bringen, sondern auch enorme Kräfte freisetzen können. Ebenso aus der Not geboren ist der Solidarfonds „EinTopf“. Solidarität ist in unserer Stadt ein lebendiges Gut! 

 Im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas stehen wir vor einer zusätzlichen Herausforderung. Die soziale Beratung unserer Klienten im Fachdienst für Integration und Migration findet unter enorm erschwerten Bedingungen statt. Der Kulturbetrieb, dessen Schwerpunkt es ist, die interkulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, findet, wie überall, kaum statt. Wir suchten nach einem Weg, ...]]></description><pubDate>Wed, 13 Jan 2021 18:29:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/in-aller-stille</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-272]]></dc:identifier></item></channel></rss>