﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 04:01:26 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wir Wuppertaler sind Helden der Treue</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-wuppertaler-sind-helden-der-treue</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-wuppertaler-sind-helden-der-treue" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wir Wuppertaler sind Helden der Treue]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wir-wuppertaler-sind-helden-der-treue</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/917/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/917/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Und wieder einmal steht im Wuppertaler Kulturbetrieb alles auf Anfang, denn Intendanten, Geschäftsführer und auch Dirigenten der großen Kulturinstitutionen ziehen bald weiter und machen Platz für neue Versuche, Anordnungen und Experimente. Es braucht, so hört und liest man, trotz vereinbarten Stillschweigens wieder einmal einen frischen Blick von außen, und natürlich geht damit der eine oder andere Perspektivwechsel einher. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Diesen Floskeln, die die hohe Fluktuation in den verantwortlichen Stellen begleiten, laufen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler wie Graugänse hinterher. Denn genauso treu wie diese können die Menschen dieser Stadt einfach nicht weniger loyal sein, selbst wenn sie sich vielleicht betrogen fühlen könnten. Eine eingeprägte Treue gehört hier im Tal einfach zum genetischen Code. Treue, gepaart mit grenzenlosem Vertrauen und einer guten Portion lokalem Starrsinn. 

 Auf der anderen Seite leben und arbeiten glücklicherweise sehr viele freie Künstlerinnen und Künstler schon seit Generationen vor Ort. Sie helfen sich gegenseitig. Sie sind und bleiben sich, wie gute Freunde eben, treu. Im Grunde kennt, achtet und betrachtet sich die lokale Kreativwirtschaft schon seit Anfang der 80er Jahre untereinander ganz genau. Das Problem dieser Helden der Treue mit ihren mittlerweile in Würde gealterten Biografien ist, dass auch sie leider Ikonen brauchen. Und das Problem dabei ist, dass die Welt das im Moment nicht mehr leisten kann, denn neue Begeisterung aufzubauen braucht einfach ihre Zeit. Doch die haben wir nicht mehr und genau darum geben wir sie dem künstlerischen Nachwuchs kaum mehr. 

 Und so habe ich manchmal das Gefühl, dass das Wuppertaler Publikum nur noch bereit ist, für das zu klatschen, was einmal war. Ich kann das teilweise auch gut verstehen, denn es ist den Meisterinnen und Meistern ihrer jeweiligen künstlerischen Klassen gegenüber natürlich nur fair und auch ...]]></description><pubDate>Tue, 18 Mar 2025 21:32:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wir-wuppertaler-sind-helden-der-treue</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-917]]></dc:identifier></item></channel></rss>