﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:08:57 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Jazz-Revolution fing in Wuppertal an - und geht weiter</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-jazz-revolution-fing-in-wuppertal-an-und-geht-weiter</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-jazz-revolution-fing-in-wuppertal-an-und-geht-weiter" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Jazz-Revolution fing in Wuppertal an – und geht weiter]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-jazz-revolution-fing-in-wuppertal-an-und-geht-weiter</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/621/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/621/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Und wieder ist einer gegangen, es war wohl Zeit. Offenbar friedlich ist Peter Brötzmann am bisher stürmischsten Tag des Jahres in seinem Bett in der Luisenstraße in Wuppertal verstorben. Es war seit Monaten absehbar, und doch ist es immer zu früh, kommt es schmerzlich überraschend. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Für mich reiht sich Peter Brötzmann ein in eine Reihe von Menschen, denen ich erst in ihrem hohen Alter begegnen durfte. Im Rahmen der Vorbereitungen zu seinem achtzigsten Geburtstag – noch in der Pandemie – lernten wir uns kennen und schätzen, nachdem ich ihn früher ein paar Mal auf der Bühne erlebt hatte. Ende August 2021 dann konnte Insel e.V. im Ada das dreitägige Festival „BRÖtz 80!“ ausrichten, das die herausragende Stellung dieses Ausnahmekünstlers feierte. In Wuppertal war es die erste große Veranstaltung nach dem Lockdown. Die Musikerinnen und Musiker und – für mich damals verblüffend – das Publikum kamen buchstäblich aus aller Welt: aus Polen, Frankreich, Schottland, Italien oder den USA waren Menschen angereist, um diese drei Tage in unserer Jazz-Stadt mitzuerleben. Es wurde ein überwältigender Erfolg, im Nachhinein fast seine „famous last words“. 

 „Es gibt und gab in Deutschland, vielleicht ganz Europa, keinen zweiten Jazz-Musiker, der über einen Zeitraum von fast sechzig Jahren als Garant für eine solch absolut kompromisslose, nach vorne gewandte künstlerische Vision stand“, sagt sein langjähriger Freund und Kollege Wolfgang Schmidtke. „Wo andere entdecken, dass eine bestimmte Band, ein bestimmtes Album, eine stilistische Nische, kommerziell gut zu vermarkten sind, war der Weg von Peter Brötzmann durch ein konsequentes Suchen und Neukonzipieren geprägt.“ 

 Wie schwer und abseits dieser Weg vor allem in den Anfangsjahren gewesen sein muss, scheint auf, wenn man sich die Aufzeichnung einer Fernsehsendung aus dem Jahr 1964 anschaut, die im Netz kursiert: Der junge Brötzmann wird dort als Vertreter ...]]></description><pubDate>Wed, 28 Jun 2023 00:29:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-jazz-revolution-fing-in-wuppertal-an-und-geht-weiter</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-621]]></dc:identifier></item></channel></rss>