﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:27:10 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Mit vereinter gesellschaftlicher Kraft vorankommen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mit-vereinter-gesellschaftlicher-kraft-vorankommen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mit-vereinter-gesellschaftlicher-kraft-vorankommen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Mit vereinter gesellschaftlicher Kraft vorankommen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/mit-vereinter-gesellschaftlicher-kraft-vorankommen</link><description><![CDATA[ Wie wäre es, wenn wir dem gegenwärtigen Wachstumsgedanken, dem scheinbar unaufhaltsamen technologischen Fortschritt, der offensichtlich nicht, wie versprochen, uns Allen zugutekommt, ein überfröhliches Adieu zurufen? Oder wir versuchen würden, dem Ganzen wenigstens adäquat die Stirn zu bieten? Geschichte ist immer das, was erzählt wird und man erzählt sich, dass es eine Zeit im alten Jahrtausend gab — und das ist ja noch nicht so lange her — da führte die Erfindung der Waschmaschine dazu, dass die gesamte Gesellschaftsordnung herumgeschleudert wurde. Was war passiert? Die Frauen legten mit Begeisterung die Waschbretter zur Seite und setzten ihre Kräfte frei. Man konnte sich damals nicht genau vorstellen, wie grundsätzlich sich die Dinge daraufhin ändern würden. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Und nun wiederholt sich die Geschichte. Denn, wenn es stimmt, dass die Phase euphorischer Hoffnung, die immer mit Inspiration und Innovation einhergeht, dieses Streben nach dem Besonderen ein Motor ist, der Fantasie tankt - eine Ressource also, die Kunst- und Kulturschaffende im Überfluss haben, stimmt es auch, das Geräte nur so smart sein können wie ihre Benutzer? Was damals Waschmaschine, Telefon und Automobil waren, entspricht heute den intelligenten, digitalen Systemen. Und wieder ist es natürlich angenehm, entstehende freie Zeit vermeintlich sinnvoll zu nutzen. Da wird heute Work- Live-Balance angestrebt, sportliche Selbstoptimierung betrieben, oder es wird achtsam die eigene Kreativität entdeckt. Könnte es nicht sehr viel interessanter sein, innezuhalten und all dies erst einmal nicht zu tun? Und mit der Erfahrung aus den Konsequenzen der Industriellen Revolution, jetzt schon eine mögliche Konsequenz der bereits angelegten Digitalen Revolution zu erkennen. Sind da Tendenzen einer Dekadenz, die sich tarnt? 

 Eigentlich hat ja jeder genug Zeit, sich um das Wesentliche zu kümmern: Es muss doch bei Allem, worauf wir uns in Zukunft freuen, darum ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 17:02:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/mit-vereinter-gesellschaftlicher-kraft-vorankommen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-14]]></dc:identifier></item></channel></rss>