﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:07:13 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Gedanken am Rande der Biennale</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gedanken-am-rande-der-biennale</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gedanken-am-rande-der-biennale" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Gedanken am Rande der Biennale]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/gedanken-am-rande-der-biennale</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/764/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/764/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Wuppertal steht dieser Tage ganz im Zeichen der Literatur. In mittlerweile sieben Ausgaben hat sich die Wuppertaler Literatur Biennale zu einem veritablen Festival für zeitgenössische Literatur gemausert – mit Strahlkraft nach außen wie innen: Internationale Autorinnen und Autoren, renommierte wie aufstrebende, bereichern neun Tage lang unser Tal mit ihren Besuchen, Gedanken und Geschichten, diesmal unter dem Motto „Vom Verschwinden“. Regionale Autorinnen, Autoren und Initiativen sind an einem eigenen Tag sowie über den Festivalzeitraum verteilt in verschiedenen Formaten zu erleben. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Dass so ein Festival auch anders aussehen kann, kann man am Beispiel der „lit.Cologne“ beschreiben: Diese war – im Gegensatz zur Literatur Biennale – von Anfang an privatwirtschaftlich konzipiert und finanziert sich durch Eintrittskarten und vor allem durch Sponsoren. Erst 2020, angesichts der existenziellen Bedrohung durch die Pandemie, erhielt sie eine Förderung durch die Stadt Köln in Höhe von einer halben Million Euro. Mit über 100 000 Besucherinnen und Besuchern sowie über 200 Veranstaltungen gilt sie heute als Europas größtes Literaturfestival. 

 Vor drei Jahren wurde die Übernahme von 66 Prozent der Anteile an der lit.Cologne durch den Konzertveranstalter Deutsche Entertainment AG Classics aus Berlin bekannt. Es wurde als strategische Partnerschaft beschrieben; personell und konzeptionell sollte sich nichts ändern, was durchaus stimmen mag: Bis heute präsentiert das Festival ausschließlich alles, was – weit über die Literatur hinaus – Rang und Namen hat. Die regionale Kulturszene – Autorinnen, Schauspielerinnen, Moderatoren oder alternative Orte – kommt in ihm nicht vor. Im Gegenteil scheint das Mega-Event, das mit Ablegern wie „phil.Cologne“, „lit.Cologne Spezial“ und „lit.Ruhr“ weiter expandiert, einen Großteil an Aufmerksamkeit abzuschöpfen und der freien Szene eher im Wege zu stehen. So zumindest der ...]]></description><pubDate>Tue, 07 May 2024 21:26:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/gedanken-am-rande-der-biennale</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-764]]></dc:identifier></item></channel></rss>