﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:19:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Weiterweben mit Kunst, Kultur und Gemeinwohl</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/weiterweben-mit-kunst-kultur-und-gemeinwohl-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/weiterweben-mit-kunst-kultur-und-gemeinwohl-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Weiterweben mit Kunst, Kultur und Gemeinwohl]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/weiterweben-mit-kunst-kultur-und-gemeinwohl</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/753/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/753/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Sie verzaubert, unsere Stadt, wenn sie so blüht. Hummeln brummen, Vögel zwitschern. Insbesondere die Magnolien: Noch nie habe ich sie in so voller und makelloser Blüte gesehen. Ihre Zeit ist fast vorbei, verrät der prächtige, jetzt leer wirkende Baum vor der Friedhofskirche. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Das Verschwinden geht mit einem neuen Wachsen und Zusammenfinden Hand in Hand. Rasant sprießen die Blätter, es grünt, fast schwindelerregend, so warm ist die Luft. Ein fader Beigeschmack zieht sich durch die vergängliche Pracht: So viel früher sind die Rhythmen der Natur, um Wochen früher mit Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Schmerzhaft lange bekannt und drängender von Jahr zu Jahr: Die einen sprechen von Klimafolgenanpassung. Sie unterfüttern dies mit den notwendigen wissenschaftlichen Analysen und regen praktische Maßnahmen an, andere suchen ihre eigenen Wege, wie die für ihr „Wildbienenhelfer-Buch“ bekannte Designerin Anja Eder. 

 Sie initiiert gerade ein Crowd-funding-Projekt bei Startnext für ihr schönes und so sinnvolles Vorhaben „Mein Arten-Retter-Garten. Der Garten als Chance“, mit dem sie selbstwirksam dem Verlust der Biodiversität entgegensteuert. 

 Mit drei anregenden Aktionstagen, einem #Weben für Morgen haben wir uns im Insel Verein Ende März dem Austausch, Dialog und einem gemeinsamen Gestalten gewidmet: Künstlerische, aktivistische und wissenschaftliche Praxis sind in ein ganz eigenes und kraftvolles Zusammenspiel gekommen. Die ausdrucksvoll-aufwühlenden Szenen mit Léonor Clavy in der Tanzperformance „Heißzeit“, einer Choreografie von Jan Möllmer, wirken immer noch nach. 

 Ergänzend ist es, als ob sich die Tänzerin Sophia Otto, Akteurin der Langzeit-Performance „The last knit“ von Annika KompArt, jetzt noch durch meinen Alltagsraum webt und grazil ihre roten Fäden spannt: Das ist das Besondere an Kunst, die unter die Haut geht und zugleich den Blick auf die Dinge prägt und verändert, nährt ...]]></description><pubDate>Wed, 10 Apr 2024 08:19:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/weiterweben-mit-kunst-kultur-und-gemeinwohl</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-753]]></dc:identifier></item></channel></rss>