﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 17:22:04 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Geduld ist das romantische Element in dieser postnormalen Zeit</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/geduld-ist-das-romantische-element-in-dieser-postnormalen-zeit-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/geduld-ist-das-romantische-element-in-dieser-postnormalen-zeit-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Geduld ist das romantische Element in dieser postnormalen Zeit]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/geduld-ist-das-romantische-element-in-dieser-postnormalen-zeit</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/535/aennelowisch.jpg" length="218629"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/535/images/aennelowisch-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Aenne Lowisch​ 

 Meine Mutter Tine Lowisch hat sich dieses Jahr zu Weihnachten gewünscht, dass ich heute einmal die Kulturkolumne für sie übernehme, also schenke ich ihr gerne ein paar meiner Gedanken. Zum Beispiel darüber, wie es ist, von den Eltern wegzuziehen. Dies ist für manche ein großer und für andere ein kleinerer Schritt. Für mich war es irgendwas dazwischen. Für die Zeit zwischen den Jahren ist es üblich, zur Familie zu fahren. Das habe ich auch gemacht und bin das erste Mal wegen Weihnachten zurück nach Wuppertal gekommen. Bei den Freund*innen, mit denen ich im Vorfeld über die nun überstandenen Festtage gesprochen habe, dominierten eher die negativen Gefühle. 

   
Aenne Lowisch - Gemalt von Andreas M. Wiese 

 Der Wunsch kam auf, den Druck rauszunehmen, denn es ist für viele von uns schwer, ein Fest zu feiern, an das kaum noch geglaubt wird. Einige fühlen sich im Moment einsam, streiten mit ihrer Familie, entfliehen, kommen stattdessen lieber in selbst gewählten Konstellationen zusammen. Über die Kultur des Schenkens wurde in meinem Umfeld auch viel gesprochen. Klar ist: nur die, die eine wirklich gute Idee für jemanden haben, wollen etwas verschenken. Pflichtgeschenke machen für uns einfach keinen Sinn mehr. Wenn Geschenke nicht von Herzen kommen, werden sie lieblos. Ich denke, dass es das verpflichtende Schenken zu Weihnachten irgendwann überhaupt nicht mehr geben sollte. Meine Eltern und ich machen da schon seit Jahren nicht mehr mit. Ich freue mich immer sehr, meine Eltern zu besuchen, meine Kernfamilie. Darüberhinaus gibt es da aber noch weitere Menschen, die ich zu meiner Familie wähle, weil ich sie einfach auch sehr liebe. Ich wünsche mir schon lange, beide Familienkonstrukte miteinander zu verbinden. Mit diesem Wunsch bin ich nicht alleine. Viele, die ich kenne, können gut nachvollziehen, dass ich mir für Weihnachten eine lange Tafel vorstelle, an der alle sitzen, die ich mag. Sehr utopisch... 

 „Geduld ist das romantische ...]]></description><pubDate>Wed, 28 Dec 2022 02:54:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/geduld-ist-das-romantische-element-in-dieser-postnormalen-zeit</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-535]]></dc:identifier></item></channel></rss>