﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:38:13 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Etwas tun gegen die Lawinenstrategie</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/etwas-tun-gegen-die-lawinenstrategie</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/etwas-tun-gegen-die-lawinenstrategie" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Etwas tun gegen die Lawinenstrategie]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/etwas-tun-gegen-die-lawinenstrategie</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/891/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/891/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Max Christian Graeff 

 Endlich nicht mehr Januar! ruft der Blick aus dem Fenster, und zugleich: Was denn, erst Februar? Dick liegt der Reif auf allem, was wir blühend lieben, und darüber schwappt die graublaue Suppe, die in den nächsten Wochen gelöffelt werden will. Aushalten heißt die Devise, zusammenrücken und widerstehen, den Frost nicht ins Herz kriechen lassen. Und gemeinsam in Bewegung bleiben, damit die Lawinentaktik der braunblauen Zerstörer unserer Vielfalt nicht aufgeht. „Flood the zone“ lautete Steve Bannons Strategie im ersten Trumpwahlkampf, und alle Menschenfeinde haben gut davon gelernt, es dem unumkehrbar schmelzenden Grönlandeis gleichzutun. Mit allabendlich talkenden Provokationen und zusätzlichen abertausend frivol parolierenden Plakaten blenden die Nazinahen unsere Augen im öffentlichen Raum und versuchen, uns auf allen Kanälen in die Aufregung zu jagen, wie es 2017 nach der Wahl angekündigt war. Die Mehrheit wird sich weiterhin nicht jagen lassen; die Frage ist nur, ob das reicht, um die demokratischen Gewohnheiten bestehen zu lassen. 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Die Diversität der Sprache ist bereits auf dem Rückzug, wenn nicht auf der Flucht; immer weiter dringt die Verhärtung faktenfreien Behauptens in den Alltag vor und überformt das Denken und die Reflektion. Brutale Geländegewinne erzielte diese Motion in unserem plötzlichen Ausgeliefertsein an ein Virus und vor allem in der von einer vermeintlichen Normalität träumenden Vergesslichkeit danach. Vor fünf Jahren musste die WHO die internationale Gesundheitsnotlage ausrufen. Blitzartig entfaltete sich ein Karneval der Unvernunft und Egomanie, annektierte Begriffe wie den „Widerstand“ und das „Querdenken“ und nährte mit jauchesprühender Wut den Boden, den heute die AfD und Konsorten bestellen. Die Brandschneisen haben wir leichtfertig zuwachsen lassen und nun zieht das Feuer, das jedes besonnene Sprechen frisst, hemmungslos über die Länder. Was auf dessen Asche ...]]></description><pubDate>Wed, 05 Feb 2025 08:06:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/etwas-tun-gegen-die-lawinenstrategie</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-891]]></dc:identifier></item></channel></rss>