﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:25:31 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wir sind ein Chor</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-sind-ein-chor-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wir-sind-ein-chor-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wir sind ein Chor]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wir-sind-ein-chor</link><description><![CDATA[ Von Torsten Krug 

 Es war eine symbolische Szene vergangenen Samstagabend im Opernhaus: Kurz vor dem Festakt zur Eröffnung des Engels-Jahres waren Akteure und Künstler zu einem gemeinsamen Foto geladen. Ein nicht unbedeutender Teil der Wuppertaler Kunst- und Kulturszene drängte sich im Foyer zusammen wie eine Schafherde – und war trotzdem von keiner der zahlreichen Kameras einzufangen. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 So wie es nicht DIE freie Szene gibt oder DIE institutionalisierte Kultur, repräsentieren wir immer nur einen Ausschnitt, spricht auch diese Kolumnen-Reihe selbstverständlich nicht für DIE freie Szene, nicht einmal für das Freie Netz Werk Kultur, das sich die Vernetzung und Kollaboration eben jener Vielen in Sachen Kunst und Kultur zur Aufgabe gemacht hat. 

 Dennoch sprechen wir manchmal mit einer Stimme. Oder besser: Wir verschaffen uns Gehör als ein lauter werdender Chor. Dass der Etat für die freie Kultur in diesem Jahr um mehr als 80 000 Euro, im kommenden Jahr um 125 000 Euro erhöht sein wird, ist ein gemeinsamer Erfolg vieler Menschen und Initiativen, die sich für ihre Orte und deren institutionelle Förderung stark gemacht haben. 

 Eben diese Orte ermöglichen Künstlerinnen und Künstlern, ihre Arbeit zu verwirklichen, und stärken damit nachhaltig die Kunst- und Kulturszene der Stadt. Es ist ebenso der Erfolg des gemeinsamen Gesprächs von Kulturschaffenden, des Kulturbüros und vieler Politikerinnen und Politiker, denen die Stärkung der Wuppertaler Kultur am Herzen liegt. Dass auch dieses Geld nicht reichen und unser Arbeiten vermutlich weiter prekär bleiben wird, steht auf einem anderen Blatt. Der wichtige Punkt, welcher oft übersehen wird, ist: Der große Topf, und damit auch der Topf für alle Einzelnen, ist so deutlich gewachsen, weil der Bedarf da ist, und weil wir gemeinsam dafür gekämpft haben. 

 Im Rahmen einer öffentlichen Gesprächsrunde vergangene Woche in der ersten Etage des Ada bringt es Dr. Daniel Lorberg, ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:07:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wir-sind-ein-chor</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-114]]></dc:identifier></item></channel></rss>