﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 15:00:54 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Quellen der Zuversicht</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/quellen-der-zuversicht-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/quellen-der-zuversicht-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Quellen der Zuversicht]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/quellen-der-zuversicht</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/370/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/370/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Bla Bla Bla“: So kommentierte die Klimaaktivistin Greta Thunberg den Weltklimagipfel in Glasgow. Ihre deutsche Kollegin Luisa Neubauer bezeichnete die Abschlusserklärung als „Betrug“. Junge indigene Influencerinnen wie Alice Pataxó waren vor Ort. Nicht nur die Statements der nachwachsenden Generation zeigen: Viele Worte, nicht ausreichende Vereinbarungen, fehlendes konkretes Handeln. Derzeit hängt ein Nebelschleier über dem düsteren November, die akute vierte Welle der Covid19-Pandemie, die Menschenrechtssituation in Belarus und andere kaum verdaute zurückliegende Katastrophen, lokal bis global: All dies zerrt an den Gemütern. Wenig Halt bleibt da unter den Füßen, es erfordert ein enormes Bewusstsein. Eindringlich kam dieses Gefühl in der jüngsten Produktion vom Tanztheater Pina Bausch zum Ausdruck: In „Ectopia“ von Richard Siegal schlitterten, rutschten und meisterten die Tänzerinnen mit faszinierender Körperbeherrschung die Herausforderungen eines mit einer roten Mischung aus Wachs und Vaseline getränkten Bühnenbodens. Dystopie und Ritual verbündeten sich hier – samt utopischer Funken – ganz eigenwillig. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Angesichts all dieser Szenarien wird mir tagtäglich klar, wie sehr wir eine Kultur brauchen, die nicht in Dystopien versinkt, sondern „Weltentwürfe und Visionen für eine positive Zukunft“ entwickelt. Diese Worte einer Wuppertaler Schulleiterin beim Arbeitstreffen „Gesamtkonzept kulturelle Bildung“ klingen nach und machen mir die Verantwortung und das Potential von uns Kunst- und Kulturschaffenden – im Grunde von uns allen – deutlich: der nachwachsenden Generation, uns selbst gegenüber. Wir können dazu beitragen, eine Welt, die aus der Balance geraten ist, wieder in Balance zu bringen. Oft sind es kleine, einfach menschliche Momente, die Themen ansprechen, die wichtig sind, über sich hinaus wirken und Haltung verkörpern. 

 Drei Abende an einem Ort: „Minenfeld Dolmetschen“, ein ...]]></description><pubDate>Fri, 19 Nov 2021 20:49:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/quellen-der-zuversicht</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-370]]></dc:identifier></item></channel></rss>