﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:11:07 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Perspektiven für ein Morgen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/perspektiven-für-ein-morgen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/perspektiven-für-ein-morgen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Perspektiven für ein Morgen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/perspektiven-f252r-ein-morgen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/631/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/631/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien​ 

 „Wer hat das Privileg, über die Zukunft nachzudenken?“, fragte die deutsch-türkische Journalistin und Bloggerin Kübra Gümüşay auf der re:publica 2023. Auf der größten Digitalkonferenz Europas wurden letzten Juni in Berlin aktuelle Themen rund um den Fokus „Cash“, also Geld, bewegt. Gümüşays Vortrag, übrigens auch im Netz, geht von dem Traum einer Gesellschaft aus, in der alle gleichberechtigt sprechen und sein können. Dazu gehört, denen eine Stimme zu geben, die derzeit keine haben, auch den Pflanzen, Flüssen, Tieren, der Erde. Kümüsay startete mit Verweisen auf „Geflochtenes Süssgras“, einem Buch der nordamerikanisch-indigenen Autorin Robin Wall Kimmerer. Im Insel Kulturgarten hinter dem Café Ada hatte die Schauspielerin Silvia Munzón-Lopéz im Mai daraus gelesen. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Wie anders würde die Welt aussehen, wäre unser Handeln von mehr Dankbarkeit, Zuhören und Fürsorge geprägt? Häufig wurde dies verlernt, vergessen, nie gelernt. Wie könnte ein zukunftsfähiger Umgang mit der Erde, den Pflanzen und unter uns Menschen aussehen? Wie kann sich eine dazulernende, nicht privilegierte Kultur ausbreiten, die reflektierend, gar freudvoll der Erschöpfung des Planeten entgegenwirkt? 

 Die Menschheit hat unserem Planeten ganz schön zugesetzt. Der heutige Erdüberlastungstag hält uns einen schmerzhaften Spiegel vor Augen: Wir nutzen jährlich 75 Prozent mehr Ressourcen als die Erde nachbilden kann. Für 81 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes sind die G20-Staaten verantwortlich, allen voran die USA, China und die EU. In meiner zweiten Heimat Brasilien entsteht in São Paulo gerade eine Tava, ein Ort der Transformation, wie ihn die indigenen Gestalterinnen nennen. Es ist ein Museum der indigenen Kulturen und zugleich weitaus mehr. 

 Die indigene Pädagogin Christine Takuá hat eine aktuelle Ausstellung inhaltlich und künstlerisch kuratiert, die sich für den atlantischen Urwald engagiert. Sie erklärt: „Die ...]]></description><pubDate>Tue, 01 Aug 2023 20:37:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/perspektiven-f252r-ein-morgen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-631]]></dc:identifier></item></channel></rss>