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„Out and about – Kunst geht raus“ wird verlängert – auf analogen und digitalen Plakatwänden im Stadtgebiet

Projekt erbrachte bereits mehr als 4000 Euro für den „Eintopf“

von Monika Werner Staude

Von Anfang an gingen sie ihr Ziel „wir helfen uns selber“ auf zwei Wegen an: Akquirierten Gelder für den Solidarfonds „Eintopf“ und schufen zugleich Arbeit. „Wenn wir keine Jobs haben, machen wir uns welche“, fasst Frank N kurz zusammen.

Kunst statt Werbung - Foto: Anna Schwartz
Kunst statt Werbung: Hier ein Werk von Ulrike Möltgen (r.) neben einem von Frank N. Foto: Anna Schwartz

Der Wuppertaler Film- und Fotokünstler hat derzeit einen Fulltimejob, der zwar nicht unbedingt den Mindestlohn einfahre, aber auch keine Selbstausbeutung sei, sagt er. Frank N ist das Herz des Projekts „Out and about - Kunst geht raus“, das seit Ende April die Stadt in eine temporäre Galerie verwandelt. Indem es freie Plakatwände der Firma Ströer nutzt. Diese Woche wurden in einer fünften Runde 30 Bilder geklebt.

Am Anfang waren sie zu viert, im Juni machten 100 Künstler mit, nun kamen acht weitere hinzu, eine weitere Warteliste bildet sich bereits. Zeitweise hingen über 170 Arbeiten aus, einige davon seit April. Zahlen, die die Wandlungsfähigkeit des Vorhabens spiegeln. Das setzte der Lähmung durch den Lockdown der Coronakrise zunächst die Wahrnehmung des „wir sind noch da“ entgegen, wurde im Juni zur beeindruckenden Kunstdemonstration des „wir sind da und wir sind viele“. Seit kurzem heißt es auch Kunst goes digital: 20 ausgewählte Arbeiten flimmern über riesige Infoscreens, die Ströer im Stadtgebiet aufgestellt hat. Das Vermarktungs-Unternehmen hatte den Künstlern das attraktive Angebot gemacht, ihre Bilder auch hier zu präsentieren. Ein Tag Mehrarbeit für Frank N, der die dafür nötigen Filme von den Kunstwerken anfertigte.

Die Resonanz sei nach wie vor gut, Zerstörungen gebe es kaum, Überklebungen finden natürlich immer wieder statt, berichtet der Filmemacher. Einmal heftete ein Unbekannter einen kleinen Zettel mit einer Schlüsselbundsuche auf ein Bild von Birgit Parduhn, ein andermal verschwanden zwei Arbeiten von Andrea Raak und Uwe Becker samt Plakatwänden. Der vermeintliche Kunstraub beschäftigte tagelang die Sozialen Medien, bis herauskam, dass die Reparaturabteilung von Ströer die baufälligen Wände abgebaut hatte, nicht wissend, dass diese gerade für die Ausstellung genutzt wurden. Mittlerweile hängen die Bilder wieder. „Wir fahren die Stationen ab, können natürlich nicht alles im Blick haben“, erzählt Frank N. Mit der Kontrolle wird die Website aktuell gehalten, die über die Kunstwerke informiert und Interessierten sagt, wo sie diese finden können.

Knapp über 4000 Euro sind mittlweile für den „Eintopf“ zusammengekommen, mehr als 800 Euro davon durch Anmeldegebühren der dritten Runde, 3200 Euro durch Bilderverkauf. Weitere Spenden nicht ausgeschlossen. In den Ferien sollen einige Minirunden folgen, um in Erinnerung zu bleiben, man werde weniger, ohne einfach zu verschwinden. Überlegungen kreisen um eine große finale Runde mit allen Teilnehmern im Herbst. Die aber hänge von vielem ab, so Frank N – von Ströer, von externer Unterstützung, um Künstler und Organisatoren zu entlasten. Geliebäugelt wird auch mit einer Publikation, die das Projekt festhält, mit attraktiven Bildern und Informationen. „Da müssten dann alle rein, das wären mindestens 200 Seiten“, überlegt der Künstler und sagt: „Über die Finanzierung denken wir nach, wenn wir für uns klar sind.“

)) Mehr über „Out and about – Kunst geht raus“

)) Weiter zum EinTopf Solidarfonds

)) Quelle Westdeutsche Zeitung // 8. Juli 2020


 

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