﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:36:52 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kunst am Bau als experimenteller Traumjob</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-am-bau-als-experimenteller-traumjob-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-am-bau-als-experimenteller-traumjob-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunst am Bau als experimenteller Traumjob]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-am-bau-als-experimenteller-traumjob</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/568/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/568/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Seit Jahren bereiten mein Mann und ich uns in der Kunststation Wuppertal am Bahnhof Vohwinkel schon auf die Teilnahme an einem Kunstexperiment in Schweden vor. Auf das „Kunst am Bau“-Projekt: Eternal Employment (Festanstellung für die Ewigkeit), das die schwedische Stadt Göteborg in einem gemeinsamen Ideenwettbewerb mit ihrer Kunstbehörde und ihrer Verkehrsbehörde ausgewählt hat, um einen Bahnhof, der neu gebaut werden soll, künstlerisch zu gestalten. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Das Kunstprojekt des Künstler-Duos Simon Goldin und Jakob Senneby, das die Jury in Schweden überzeugt hat, bietet sehr viel mehr als Skulpturen, Wand- oder Lichtkunst. Es bietet eine Festanstellung bis ans Lebensende, an die keine Bedingung geknüpft ist, als ein gesellschaftliches Experiment. Das hört sich nach einem echten Traumjob an, der meiner Meinung nach nur von einem Künstler oder einer Künstlerin erledigt werden kann. Also nach einem Job, den wir in der Kunststation bereits leidenschaftlich testen. 

 Wir machen ihn bisher unentgeltlich, auch aus Dankbarkeit für das nachhaltige Vertrauen in das Fünf-Nischen-Projekt auf dem Bahnhofsvorplatz in Vohwinkel. Vielleicht haben wir uns ja, ohne es zu wissen, damit schon für diese Festanstellung fürs Irgendwastun in Schweden empfohlen. Und so auf eine Stelle beworben, die es, als wir mit unserer Kunststation in Vohwinkel starteten, als Konzept noch gar nicht gab. 

 Egal. Hauptsache, wir werden gefunden, denn gesucht wird ein Mensch, der sich bereitwillig zum Kunstobjekt machen lässt, mit der Zielsetzung, dass er das vorherrschende Verständnis von Wachstum, Fortschritt und Produktivität innovativ und humorvoll prüft und hinterfragt. Denn, um gut vorbereitet zu sein, sollte heute schon substanziell an der Frage gearbeitet werden: Wie geht der Mensch im Zuge der Digitalisierungsprozesse mit Freizeit um? Schon nächstes Jahr können wir uns offiziell auf diese Stelle des „ewigen ...]]></description><pubDate>Tue, 07 Mar 2023 22:03:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-am-bau-als-experimenteller-traumjob</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-568]]></dc:identifier></item></channel></rss>