﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:54:28 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Einfach mal zuh&amp;ouml;ren</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einfach-mal-zuhoumlren</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einfach-mal-zuhoumlren" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Einfach mal zuhören]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/einfach-mal-zuh246ren</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/358/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/358/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Im Sommergarten von Bob Campus, hinter dem Büro an der Wichlinghauser Straße, neben dem Viadukt, erklang am ersten lauen Herbstabend eine Stimmenvielfalt. Auftakt war „Arbeit:Mensch:Utopia“, eine 20-minütige filmische Porträtcollage, bei der Menschen sich selbst zuhören. Ein Austausch zu eigenen Arbeitserfahrungen, ein Wünschen für die Arbeit der Zukunft knüpfte an. Fast magisch war die Atmosphäre, ganz vertraut und wob sich zu einem Klangteppich der Arbeit zusammen: Geschichten aus der Kindheit, Bauchschmerzen am Morgen, beglückende Momente der Zusammenarbeit, Maloche, engagiertes Wirken. Das Zuhören begleitet mich weiter. Wie erfrischend es den eigenen Horizont weiten und Menschen in ihrem Anderssein in eine vorher nie wahrgenommene Nähe bringen kann: Einfach mal zuhören. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Warum ist das so wichtig? Für mich ist das Zuhören ganz eng mit einem Innehalten verbunden, einer (Selbst-)Reflektion, die uns in unserer so beschleunigt-gefährdeten Gesellschaft schnell abhanden kommt. Kunst und Kultur vermögen, dies eindringlich und tief zu verwurzeln. Darin besteht für mich eines ihrer besonderen Potentiale: Neben allen anderen Sinneswahrnehmungen begleiten mich wunderbare Geschichten. Erst jüngst über den Besuch von multiplikartiv in der Rathausgalerie, bei der mit „Kunst trifft Einzelhandel“ inmitten des sonst recht leerstehenden Kommerzgebäudes, über Galerien, Konzerte, Ateliers, Sprachlabore und tänzerische Interventionen mit afrikanischen Masken die kulturelle Vielfalt unserer Stadt fantasievoll zum Erblühen und Erklingen kam. 

 Bodo Berheide berichtete von der Projektgeschichte, erklärte, warum Kunst ein Nahrungsmittel sein kann, Mamadou Diallo sprach von den Ursprüngen der eindrucksvollen Holzmasken. Zuhören gestaltet sich in unserer von babylonischer Sprachvielfalt geprägten Stadt nicht immer einfach. Anfang November lädt ein Gastspiel aus Berlin mit „Minenfeld Dolmetschen“, eine Gruppe um ...]]></description><pubDate>Wed, 13 Oct 2021 08:49:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/einfach-mal-zuh246ren</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-358]]></dc:identifier></item></channel></rss>