﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 14:32:47 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - F&amp;uuml;r welches Leben lernen wir?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fuumlr-welches-leben-lernen-wir</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fuumlr-welches-leben-lernen-wir" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Für welches Leben lernen wir?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/f252r-welches-leben-lernen-wir</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/339/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/339/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Yeehah, es geht los! Die großen Ferien vergingen wie im Fluge und haben das Wort Sommer kaum verdient. Da treffen sie sich nun wieder gut verhüllt an der Bushaltestelle und das große Geschnatter beginnt: Wer war diesmal wo nicht oder trotzdem? Wie habt ihr euch durch die Kontrollen getrickst? Und stell dir vor: Dem dicken Moritz aus der 8b ist von Moderna der ganze Arm abgefallen, gleich an der Schulter, ich schwör! Der hat jetzt ’n Attest und muss nie mehr mitschreiben! 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Es gibt viel zu besprechen in diesen Tagen: Olympia, die abgeschalteten Umarmungen bei Fortnite, die Empörungen der Eltern über irgendwas mit Diktatur und natürlich die generelle Schuld bestimmter Menschengruppen an einfach allem. Quer durch den Garten geht die Tour, und auch der Unterricht wird theoretisch eine Flutwelle von Themen aufzuarbeiten haben, viel höher als jede Möglichkeit: die Brände und die Fluten, die Fluchten und Ergreifungen von Macht, das Lachen und Lügen jener Plakatgesichter, die es irgendwann zu wählen gilt, von wem auch immer und wofür, und, ach ja, irgendwas mit Klima auch. Zu viel, um zu denken; zu wenig zum Hoffen. Und so gibt es immer mehr, die entmutigt, verzweifelt oder gelangweilt einfach schweigen. Nicht nur Lernende, auch Lehrende und Schreibende. 

 Nicht die publizierenden Schriftsteller sind gemeint, die ihrem Werkplan folgen und in den kaum sichtbaren Veränderungen des Büchermarktes in der Pandemie ihre eigenen Sorgen haben. Ich denke an jene, die das Schreiben als eigene, private und manchmal auch unsichtbare, heimliche Kunst pflegen, ganz unabhängig von den Leistungsprinzipien in Schule, Markt und Kulturbetrieb. Gleich, ob sie welt- oder nur selbstbezogen, elaboriert mit historischem Hintergrund oder lediglich in der unermesslichen Weite des Fantastischen schwebend arbeiten: Ihr Schreiben (sogar, wenn es sich nur im Wollen erschöpft) ist ein tragender Balken unserer Kultur ...]]></description><pubDate>Wed, 18 Aug 2021 16:09:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/f252r-welches-leben-lernen-wir</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-339]]></dc:identifier></item></channel></rss>