﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:55:15 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Fr&amp;uuml;hlings Zerbrechen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fruumlhlings-zerbrechen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fruumlhlings-zerbrechen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Frühlings Zerbrechen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/fr252hlings-zerbrechen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/566/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/566/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Einige Kolumnenlesende scherzen darüber, dass meine Versuche unvergeudeter Gedankengänge oft bei den Gartenvögeln beginnen. Auch heute gibt es allen Grund dazu, denn nach der Nachrichtentour durch unentwegt graue Bilderreihen voller Stahl, Trümmer und Leichensäcke war ein Blick auf die balzenden, Baumaterial suchenden Immerfröhlichen dringend nötig. Sie agieren so verschieden, wie sie singen: Die einen tüdeln wahllos durch die frostige Auslage des Staudengestrüpps, andere sortieren schöne gerade Stöckchen auf der Mauer, um sie dann doch einfach dort zu vergessen. Sie alle bauen daran, dass es weitergeht – mit ihnen und mit uns; der Frühling erwacht, der Menschenwelt zum Trotz. 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Daran soll uns auch der zwölfte globale Klimastreik erinnern, der am 3. März (im Tal: 13 Uhr vorm Hauptbahnhof) stattfindet: Trotz der Ignoranz vieler Lobbyisten und Politiktreibender, trotz Handgreiflichkeiten von Privatpanzerfahrenden, trotz der rasant ansteigenden Zahl unvermeidbar am Zukunftsklima Sterbender arbeiten zahllose, meist junge Menschen – in Talkshows als Alarmisten verhöhnt – am natürlichen Drang, überleben zu wollen. Egal, ob man selbst alles auch so tun würde: Es geht darum, die völlig zerfetzte Situation inmitten von Weltverdruss, Bildungsmisere, boomender KI in Kunst und Krieg und eines durch die Waren- und Kulturwelt instrumentalisierten Greenwashings auszuhalten. Es gilt, das Aufwachsen einer von mächtigen Wänden aus Widersprüchen umstellten Meinung, die dem für immer beschwerten Alltag noch folgen mag, nicht vor der Zeit aufzugeben. 

 Von unvergleichbaren, jedoch ebenso undurchschaubaren Widersprüchen, vom Aushalten und Nichtanpassen sowie vom lebenslangen Diskurs darüber handeln auch drei Romane von Karl Otto Mühl, der vor zwei Wochen hundert Jahre alt geworden wäre. Es geht darin um seine Jugend, sein Mitlaufen und Widerstreben in der sämtliche Sinne bedeckenden Zeit der ...]]></description><pubDate>Tue, 28 Feb 2023 23:45:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/fr252hlings-zerbrechen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-566]]></dc:identifier></item></channel></rss>