﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:39:34 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Fokus Future - Hier und jetzt</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fokus-future-hier-und-jetzt-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/fokus-future-hier-und-jetzt-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Fokus Future: Hier und jetzt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/fokus-future-hier-und-jetzt</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/346/uta-atzpodien.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/346/images/uta-atzpodien-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Eine meiner Blumen war ein Blick durch eine quadratische Öffnung auf Baumzweige vor blauem Himmel, quer durch eine wohnlich gestaltete Etage mit transparentem Boden. Hier saß der Performer Jascha Sommer und schnitt einen Apfel in Stücke, ließ einen Eimer zu mir hinunter mit erfrischend sauren Apfelstücken. ür eine halbe Stunde durfte ich am Samstag diesen Wohnkubus mit Wänden aus rotfarbenem Vorhang im Wandelgarten des Luisenviertels besuchen. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Ein tiefes Durchatmen schenkte mir dieser Besuch in der „Arche für die Gegenwart“, „No Future“, ein performativ anregendes Erlebnis, zu Gast in Wuppertal. Spitzfindig, ein Tête-à-tête auf zwei Etagen, zwischen Performer und Betrachterin, ganz ohne GGGs und doch coronakonform, mit seitlich offenen Wänden, transparenter Zwischendecke. Wie der Kunst so eigen, war das wohltuende und erhellende Geschenk das Innehalten, die Erfahrung im Moment. In der sich beschleunigenden, häufig digitalen Betriebsamkeit scheint dies häufig verloren zu gehen. 

 Tagtäglich überfallen mich Schwindel und Traurigkeit, wenn ich verfolge, wie sich nah und fern die Klimakatastrophen und gesellschaftlichen Grenzsituationen aneinanderreihen, Bilanzen, Zahlen, Ereignisse, die schiere Unerreichbarkeit der Klimaziele, eine häufig wenig handlungsfähige Politik. Angst, Unsicherheit und fehlende Zuversicht machen sich breit. 

 Da sind noch mehr Blumen und Aufbruch gefragt: Letzten Samstag diskutierte das PhiloRadio auf WDR5 große Fragen, Solidarität, Hoffnung, konstruktive Lösungen, sprach mit Persönlichkeiten wie Mai Thi Nguyen-Kim, Richard David Precht, Maren Urner, zum Nachhören übrigens. Mich erquicken Perspektiven, die frisch, lebendig, konstruktiv auf konkretes Handeln und Weitergehen fokussiert sind, also wirklich auf das, was uns miteinander weiterbringt. Zurück zur Kunst. 

 Am Sonntag hat die partizipative Kunst- und Mitweltaktion „plan e: planet erde“ mitten auf dem ...]]></description><pubDate>Thu, 09 Sep 2021 22:11:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/fokus-future-hier-und-jetzt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-346]]></dc:identifier></item></channel></rss>