﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:26:56 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kunst aus Wuppertal ist genial</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-aus-wuppertal-ist-genial</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-aus-wuppertal-ist-genial" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunst aus Wuppertal ist genial]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-aus-wuppertal-ist-genial</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1016/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1016/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Irgendwie hängt die geistige Freiheit der Kunst, wie wir sie zurzeit begreifen, gerade in der Luft. Mitten im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Tradition, industrieller, automatisierter Erinnerung und digitaler Intelligenz. Die Frage der Autorschaft verschiebt sich von der menschlichen Hand zum hybriden Zusammenspiel zwischen Algorithmus und Maschine, eine klassische Kunstfertigkeit trifft zusammen mit technologischer Innovation. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Auch Bildhauermethoden verändern sich… Anstatt dass weiterhin die skulpturale Eroberung von Alltagsbildern Eingang in den Kanon der Kunst findet, dreht sich der Wind, und die Eroberung von Bildern der Kunst findet Eingang in den Alltag auf allen Ebenen. Vom Opfer bis zum Täter im Vorabendkrimi bis zum Mainzelmann in den Pausen oder in der Werbung für Autos, Banken oder Lebensversicherungen, alle malen und meißeln auf einmal. Künstler finden sich bald in allen erzählten Geschichten wieder, finden sich überall verkörpert – in den Mediatheken und auf Streamingdiensten. Der Unterschied zwischen der Möglichkeit und der Wirklichkeit, von den schönen Künsten zu leben verwischt dadurch. Ist das ein Fehler von heute, den wir morgen für richtig halten werden? 

 Neulich, im Kolkmannhaus, zwischen Kunst und Kaffeetassen, kam, wie aus dem Nichts, bei mir der unbedingte Wunsch nach dem Unbegreiflichen zurück, nach einer Art Genialität, die nach Terpentin und Pathos duftet. Gefährlich, gefährlich, dachte ich … schwingt da zugleich ja auch immer Hierarchie, Ausschluss und Überhöhung mit. Als Kunstkind der 1990er in Wuppertal wollte kaum jemand “genial“ sein. Kunst war damals immer Prozess, Haltung, Diskurs, sehr oft Improvisation. Das “Wir“ zählte mehr als das “Ich“ – die Heldenerzählungen der Moderne galten als überholt. Wenn ich mich heute in den Ateliers in Wuppertal so umschaue, ist das im Grunde immer noch so. 

 Wenn ich mich allerdings in den virtuellen ...]]></description><pubDate>Tue, 14 Oct 2025 22:46:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-aus-wuppertal-ist-genial</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1016]]></dc:identifier></item></channel></rss>