﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:22:56 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Eine Stadt der vielf&amp;auml;ltigen Perspektiven</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/eine-stadt-der-vielfaumlltigen-perspektiven</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/eine-stadt-der-vielfaumlltigen-perspektiven" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Eine Stadt der vielfältigen Perspektiven]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/eine-stadt-der-vielf228ltigen-perspektiven</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/484/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/484/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug​ 

 Wo ein Wuppertal ist, sind auch Hügel. Sonst wäre ja da kein Tal. In unserer Stadt geht es rauf und runter, drunter und drüber – wer zu Fuß oder sonst wie mit seiner Körperkraft unterwegs ist, kann davon ein Lied singen. Das Schöne daran ist: Durch das Auf und Ab, die vielen verschlungenen Wege, Treppen und Kuppen eröffnet diese Stadt ständig neue Blickwinkel aufs Leben. Sollte das Stadtmarketing also einmal nach einem neuen Slogan für Wuppertal suchen, mein Vorschlag wäre: Wuppertal – Stadt der Perspektiven. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Natürlich schwingt darin metaphorisch ein wenig mit, dass die Stadt noch so einiges vor sich hat, also „Perspektiven“ (auf Besserung) hat und auch braucht. Doch meine ich das eher bildlich exakt: Wuppertal bietet eine Vielfalt an Standpunkten.Um nur zwei Ereignisse herauszuheben, die mich letztens in dieser Ansicht bestärkten: Die Wuppertaler Literatur Biennale 2022 mit ihrem Motto „Zuschreibungen. Geschichten von Identität“ bot eine ganze Woche lang inspirierende Möglichkeiten für Perspektivwechsel – und tut dies, quasi im Nachklang, noch diesen Freitag, wenn die Veranstaltung mit Abbas Khider, welche krankheitsbedingt ausfallen musste, im Café Ada bei „Literatur auf der Insel“ nachgeholt wird. Sein Buch „Der Erinnerungsfälscher“ blickt aus wechselnden Perspektiven auf die eigene Biografie und damit auf die eigenen Erinnerungen, und fragt, welche davon wahr, welche erfunden – und damit möglicherweise umso wahrer seien. 

 Für mich war es eine Biennale, welche die Literatur zwar nicht neu erfunden, aber aufgezeigt hat, wie viele Stimmen an ihr Anteil haben, die bisher nur marginal wahrgenommen wurden. Auch die Vielfalt der Sprachen beeindruckte mich, welche mit der Vorstellung einer „reinen Sprache“, eines „guten“ oder „richtigen“ Deutsch aufräumen konnte.So vieles erodiert aktuell, dass wir es manchmal kaum aushalten. Es macht Angst, manche fürchten um ihre „Werte“, „Sprache“, ...]]></description><pubDate>Wed, 21 Sep 2022 07:51:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/eine-stadt-der-vielf228ltigen-perspektiven</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-484]]></dc:identifier></item></channel></rss>