﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:04:33 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Mai 2021</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mai-2021-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/mai-2021-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit für Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunft</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/306/img-uta-atzpodien7.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/306/images/img-uta-atzpodien7-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Voller Funken leuchtet ein gelb-orangenes Farbspektrum Passantinnen und Passanten entgegen, auf einer erst kürzlich besprühten Hallenwand direkt am Mirker Bahnhof, an der Nordbahntrasse. Utopiastadt ist für viele Menschen zu einem Identifikationsort geworden. Sinnbildlich wurde die Wand erst kürzlich zur Kulisse für Zuversicht spendende Aktionen und konkrete Perspektiven: Die Alte Feuerwache und der Kulturkindergarten stellten ihr Engagement für das „Traumviertel“ vor, das über Gärten, Tiere und künstlerische Impulse direkt bei den jüngsten Stadtbewohnerinnen Erfahrungsräume öffnet. Sie sind, wie kulturelle Bildung an sich, so wesentlich für eine zukunftsfähige und enkeltaugliche Stadtgesellschaft. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Noch erfahren wir vor allem über Presse, Soziale Medien oder zufällige Begegnungen von all diesen Zuversichtsfunken. Der erste Drehtag für unser performatives Filmprojekt „Arbeit:Mensch:Utopia“ mit der Filmemacherin Kim Münster, der Beraterin für Unternehmenskultur Anne Brüne und der Mobilen Oase fand am 1. Mai, am Tag der Arbeit hier eher zurückgezogen statt. Schnelltests und rigide Achtung der Abstandsregelungen waren angesagt. Auch wenn Corona uns alle gelähmt hat, pulsieren jetzt umso stärker die alten, neuen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Was können wir tun? 

 Ähnlich wie es überall blüht und sprießt, verraten uns die stetig fallenden Inzidenzzahlen, dass nun – endlich – schrittweise Öffnungen und Veranstaltungen anstehen. Fast haben wir schon verlernt, was es heißt, sich ganz analog zu begegnen, sich nahe zu kommen, sich zu berühren oder gar zu umarmen. Beflügelnd und pragmatisch hat der „Literatur auf der Insel“-Abend mit der Autorin Mithu Sanyal und ihrem Buch „Identitti“ am letzten Freitag Torsten Krug, mir und dem Livestream-Publikum gezeigt, wo die Reise lang gehen kann. In der oft so verbissenen Diskussion um Identitätspolitik, den Herausforderungen, die das ...]]></description><pubDate>Wed, 26 May 2021 12:55:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-306]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wir renovieren und zählen die Tage]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wir-renovieren-und-z228hlen-die-tage</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/305/img-torsten-krug10.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/305/images/img-torsten-krug10-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Heute schreibe ich nicht als Soloselbständiger meiner Zunft, sondern als Team-Mitglied eines Kulturvereins, des Insel e.V. Was macht so ein Verein, was macht ein Kulturort wie das Café Ada nach sechseinhalb Monaten „Lockdown light“, in denen keinerlei öffentliches und so gut wie kein internes Zusammenkommen möglich war und ist? 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Nun, wie einige andere Kulturorte in Wuppertal haben wir das Glück, durch das Programm „Neustart Kultur“ Bundesmittel für pandemiebedingte Investitionen zu erhalten. Dazu gehören in unserem Fall die Wiederbelebung und damit Renovierung eines separaten Treppenaufgangs zur besseren Steuerung der hoffentlich bald zu erwartenden Publikums-Ströme, die Sanierung unserer sanitären Anlagen (zu oll, zu eng, nicht behindertengerecht) oder die Investition in nachhaltige Veranstaltungstechnik, nicht zuletzt für die digitale Vermittlung. All das – man muss es so sagen – ist ein Segen für jene Kulturorte, die eine solche Unterstützung erhalten und die Chance zur gemeinsamen Arbeit nutzen können. 

 Gleich neben den Baustellen wird professionell und Corona-konform geprobt: Musik, Theater, Tanz. Ein (Streaming-)Gastspiel von Tanz NRW brachte echtes Live-Feeling in unseren Saal, und die Sehnsucht, dieses mit einem Publikum im Raum zu teilen, wurde handgreiflich. Handelt das Stück „Vibration Celebration“ der Blue Elephant Dance Company doch von einer Feier – der Vibrationen, des Zusammentreffens von Schwingungen und Tönen in einem gemeinsamen Raum. 

 Ebenfalls wie viele andere Orte haben wir uns in der digitalen Organisation ertüchtigt. Unsere Team-Treffen im Biergarten des Café Ada waren zwar schöner, doch digital sind sie produktiver geworden. Man gewöhnt sich an vieles. Ein Zusammenkommen in kleinen Gruppen, für eine Putz- oder Renovier-Aktion oder aus Gründen der Bauaufsicht wirkt dennoch wie ein Ereignis. Auch wenn die Gesichter nur hinter Masken leuchten. 

 Klar ist: Wenn ...]]></description><pubDate>Wed, 19 May 2021 13:08:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wir-renovieren-und-z228hlen-die-tage</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-305]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wem gehört die Arbeit nach dem digitalen Wandel?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wem-geh246rt-die-arbeit-nach-dem-digitalen-wandel</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/303/img-tine-lowisch9.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/303/images/img-tine-lowisch9-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders sein als bisher angenommen. Ob nachfolgende Generationen freier, selbstbestimmter oder gesünder arbeiten werden, wissen wir noch nicht. Dies loten unter anderem freiberufliche Künstler, die ihr Scheitern mit einkalkulieren, in Selbstversuchen unerschrocken für uns aus. Nach der Bewältigung der Krise liegen durch Evaluierung genug Daten vor, zusammengetragen durch das Beantragen von Sofort- oder Überbrückungshilfen. Diese Zahlen braucht es, um eine innovative Debatte zu Arbeiten 4.0 zu führen. Eine, die die Erfahrungen aus der Pandemie miteinbezieht und die zuallererst zu einem fair ausgehandelten Kompromiss zwischen den Vertragspartnern führen sollte. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Vielleicht fange ich nochmal an: Bitte wenden Sie mit mir die Georg Baselitz-Methode an und stellen, genauso wie das Känguru aus den Chroniken oder Friedrich Engels im Abgleich mit Karl Marx, zwei in unseren Köpfen bereits zementierte Begriffe auf den Kopf. Halten wir es so herum wie der weltbekannte Maler seine Bilder. Der Arbeitgeber wäre, bei diesem Gedankenspiel, derjenige, der seine Arbeitskraft abgibt, und der Arbeitnehmer derjenige, der dem Arbeitergeber seine Arbeitskraft nimmt und sie ihm zu einem vereinbarten Preis abkauft. Beide Begriffe in dieser Umkehrung zu verwenden und die Auffassung darüber, was ein Arbeitgeber oder ein Arbeitnehmer ist oder wie er sein könnte, also die Frage: Wem die Arbeit in Zukunft gehört, zu beantworten, dazu haben wir jetzt erstmal keine Zeit. 

 Nehmen wir das Thema mit wie ein Bündel an Erfahrungen in diesem schon viel zu schweren Rucksack auf unserer Wanderung ins Digitale. Die Herausforderung dabei ist, dass trotz großer Anstrengungen, die vor uns liegen, vor allem unsere Gedanken frei und beweglich bleiben sollten. Was Arbeit bisher für uns war und was Arbeit für uns werden könnte, da darf jetzt gerne weiter gedacht werden. Im Moment wird viel von einer ...]]></description><pubDate>Tue, 11 May 2021 21:38:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wem-geh246rt-die-arbeit-nach-dem-digitalen-wandel</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-303]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Prüfungsangst vor der Postpandemie]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/pr252fungsangst-vor-der-postpandemie</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/302/img-max-christian-graeff9.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/302/images/img-max-christian-graeff9-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Eigentlich ist es frech, eine Kolumne mit "eigentlich" zu beginnen, aber … eigentlich wollte ich heute, nach weit über einem Jahr der gebremsten Schaumentwicklung, mit einer mehr optimistischen als satirischen Betrachtung des "World Happiness Report" beginnen, einer globalen Auswertung des Netzwerks für nachhaltige Entwicklung innerhalb der Vereinten Nationen, der UNO. In dieser Hitparade der Glücksseligkeit steht unser Land mit beständigem Aufwärtstrend im oberen Zehntel des Ländervergleichs. Doch dann beschäftigte ich mich mit den Gerechtfertigkeiten dahinter, speziell mit den Faktoren "Vertrauen" und "Gelassenheit", und schon legte sich eine Stimmung aus Blei über den Schreibtisch … 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Am Wochenende soll es wärmer werden und die Schlagzeilen locken mit Lockerungen, Urlauben, Zahlenstürzen und Grundrechtsneid-Debatten. Wer darf wo wann was für wen und wierum? Die Öffnung liegt im Wettbewerb, wohin man auch liest; es wird feintariert und ausgewrungen und das Gerangel an den Startlinien ist groß. Das ist ungemein verständlich bei allen, deren Existenz auf dem Spiel steht, doch ich selber, still und heimlich, fühle mich noch gar nicht weit genug, um Freiheiten vorzufeiern und Erleichterung zu imaginieren, während die mit Geretteten voll beladene Sea Watch auf der Suche nach einem Hafen kaum mehr wahrgenommen wird und das egomanische, rassistische und nationalistische Potenzial der habenden Länder im Seuchenjahr nochmals erschreckend Land gewinnen konnte. 

 Weder als schreibender Schrebergärtner auf den Hängen der Geisteswissenschaft noch als nebenberuflicher Kleinkunstbühnen-Firlefanz bin ich schon bereit dafür, dass alles wieder so befeiert wird "wie früher". Natürlich ist es dufte, dass in Wuhan wieder 11 000 Zuschauer beim »Strawberry Music Festival« abfeierten, und allen Metal-Fans, Saitenherstellern und Bierbrauern sei es mehr als gegönnt, dass "Wacken" vielleicht doch noch ...]]></description><pubDate>Thu, 06 May 2021 20:12:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/pr252fungsangst-vor-der-postpandemie</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-302]]></dc:identifier></item></channel></rss>