﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 11 Apr 2026 17:29:54 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das Kulturklima ist im Wandel</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-kulturklima-ist-im-wandel-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-kulturklima-ist-im-wandel-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das Kulturklima ist im Wandel]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-kulturklima-ist-im-wandel</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/229/img-max-christian-graeff2.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/229/images/img-max-christian-graeff2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Max Christian Graeff 

 Endlich wird‘s wärmer, für kurze Zeit – das sagt jedenfalls der Fernsehfrosch, der es wissen muss, weil er dafür seinen Lohn bekommt. Einmal schnell in den Hochsommer tauchen, das wäre kurz vor dem Ferienende schon schön, nachdem die Erde unserer Breiten gerade etwas feuchter und das Gewissen ruhiger ist. Ganz genau weiß es aber niemand, denn für exaktere Wetterdaten sind noch nicht wieder genügend Flieger in der Luft. Verrückt: Die stählernen Schwärme machen uns schlauer, aber nicht klüger, was wir wissen, ohne es zugeben zu wollen. Eine Möglichkeit für Vorhersagen wäre fortan, dem Erfahrungswissen mitsamt Instinkt und Intuition wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken – wenn wir jenes bloß nicht so leichtfertig vertüdelt hätten. Eine andere Eigenschaft haben wir in diesem Jahr schon etwas mehr gelernt: Das Leben mit Ungewissheiten. 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Hochsommer also! „Eins zwei drei! Im Sauseschritt / läuft die Zeit, wir laufen mit!“ – so schrieb einst der olle Wilhelm Busch, den unsere wetterkundigen Großeltern noch mehrmals am Tag zitierten. Vor sechs Monaten, in der Narrenzeit, wurden wir von Readern zu Spreadern. Den Lesenden markierte die Absage der Buchmesse Leipzig der Ausbruch einer noch kaum vorstellbaren neuen Ära; inzwischen laufen die Planungen für eine stark digitalisierte Variante der weltgrößten Buchmesse in Frankfurt. Ich persönlich versuche jeder „Angst vor dem Neuen“ entgegenzutreten, habe aber weder Zeit noch Lust und Augenkraft, in der Messezeit ganze Tage lang in den Bildschirm zu starren und den neuen Kanälen zu folgen – wie schon bei den zahlreichen Streams im Lockdown. Und noch ehe du „Digitalisierung“ sagen kannst, bist du raus, alt und an den Rand der Verhältnisse geschwemmt. 

 Das eigentliche, körperliche Erlebnis ist tatsächlich unentbehrlich, um unserem Denken stets neue Horizonte zu verschaffen. Um nochmal altmodisch (und persönlich) zu werden: Wie anders wäre mein ...]]></description><pubDate>Wed, 29 Jul 2020 11:13:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-kulturklima-ist-im-wandel</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-229]]></dc:identifier></item></channel></rss>