﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:58:08 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Selbst-Geschenke als nostalgisches Symbol mit emotionalem Wert</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/selbst-geschenke-als-nostalgisches-symbol-mit-emotionalem-wert</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/selbst-geschenke-als-nostalgisches-symbol-mit-emotionalem-wert" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Selbst-Geschenke als nostalgisches Symbol mit emotionalem Wert]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/selbst-geschenke-als-nostalgisches-symbol-mit-emotionalem-wert</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1061/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1061/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Was genau, ist eigentlich ein Ich-Geschenk? Als ich vor ein paar Wochen diesen Begriff das erste Mal bewusst lese, erklärt mir der Text, dass es sich bei diesem Vorgang wohl um einen neuen Trend zu Weihnachten handelt. Es heißt weiter, es gehöre mittlerweile zu einer neuen Form der modernen Fürsorge, sich selbst auch etwas unter den Weihnachtsbaum zu legen – sich also selbst zu beschenken. Und es gibt tatsächlich viele Gründe dafür. Nachdem meine erste Verwunderung dazu abebbt, denke ich, warum nicht? Das Schenken als menschlicher Impuls bleibt auch als Ich-Geschenk ein Aspekt der Freude – und es bleibt dabei sogar zwanglos und freiwillig. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Um die spontane Freude beim Auspacken des Geschenks an mich selbst nicht zu verlieren und den, sagen wir mal etwas eigennützigen Charakter dabei abzumildern, würde ich allerdings den symbolischen Akt des Verpackens im Vorfeld leicht überhöhen. Mir dabei sogar richtig Mühe geben, ihn zusätzlich zeitlich verlagern, um den Inhalt erst einmal wieder zu vergessen. Denn ehrlicherweise ist für mich der kurze, überraschende Moment des Enthüllens eines feierlich verpackten Geschenks erst der emotionale Kick, der mich mit meinen Wünschen in Einklang bringt, weil er sie mir tatsächlich erst bewusst macht. 

 Ich-Geschenke enttäuschen hierbei nicht und können ihren Warenwert glücklicherweise gänzlich vernachlässigen, denn da kann wirklich alles drin sein. Vom Wunsch bis zur Verwirklichung eines guten Vorsatzes für das neue Jahr, vielleicht sogar zum halben Preis. Studierende von der Fachhochschule für Ökonomie und Marketing (FOM) in München haben bei einer Befragung von 60 000 Menschen herausgefunden, dass gut ein Viertel der Menschen sich mittlerweile selbstverständlich selbst beschenkt. 

 Im Schnitt geben Selbstschenker dabei zwischen 50 und 170 Euro für sich aus. Die häufigsten Selbstgeschenke sind Bücher im Wert von um die 50 Euro. Noch liegt der ...]]></description><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 15:26:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/selbst-geschenke-als-nostalgisches-symbol-mit-emotionalem-wert</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1061]]></dc:identifier></item></channel></rss>