﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 11:38:24 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kultur ist relevanter denn je</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-ist-relevanter-denn-je-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-ist-relevanter-denn-je-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur ist relevanter denn je]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-ist-relevanter-denn-je</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/231/img-torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/231/images/img-torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Auf einer Geburtstags-Party vor einigen Jahren erfuhr ich, wie reich Wuppertal an Bunkern und Höhlen sei. Der Mann erzählte mir von verzweigten Gängen und unterirdischen Räumen, gar Hallen, zu denen er Zugang habe und regelmäßig Gruppen führe, um dort zu fotografieren. 

 Das kam mir jetzt in den Sinn, als ich nach einem Bild für den Zustand unserer Sparte der Kulturschaffenden suchte, zu denen ich selbst zähle: Viele von uns haben die letzten Monate wie in Höhlen verbracht, ich scheue mich zu sagen: in Bunkern, da ich den Vergleich mit einem Krieg für unangemessen halte. Dass ein Teil unserer Arbeit in dieser besonderen Stadt dennoch sichtbar werden konnte, haben wir den vielen Engagierten unter uns zu verdanken, auf die wir hier schon mehrfach hinweisen durften. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Für viele unserer Kulturorte – und damit auch für die dort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler – dauert der gesellschaftliche Lockdown, die Quarantäne jedoch bis heute an. Daher gilt es jetzt, diese Orte nachhaltig zu unterstützen und sie aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken: Loch, Ort, Ada, Insel, Kunstverein, Kunststation, Feuerwache, Färberei, Utopiastadt, Börse, unsere Kinos, die Wuppertaler Bühnen und viele, viele andere wagen einen großen Spagat: unseren spürbaren Hunger nach Kunst und Kultur zu stillen und unsere Sicherheit zu gewährleisten – und dabei irgendwie über die Runden zu kommen. Das große Wort heißt daher: Solidarität. Unter den aktuellen Umständen, bei steigenden Infektionszahlen einen Kulturort zu besuchen, heißt auch: Ich schätze euch, ich möchte, dass es euch in Zukunft weiter gibt, ich gebe vielleicht sogar etwas mehr dafür, wenn ich kann, ich vertraue euch. 

 „Kreativität heißt zeigen, was als nächstes kommt“, heißt ein Zitat des Kreativcoaches und Visionärs Hanns Reitz, von dem ich auf unserer Rückreise aus dem Urlaub im Radio hörte. Aus seinem ursprünglichen „Aussteigerdasein“ als Manager einer Artisten- und ...]]></description><pubDate>Wed, 12 Aug 2020 09:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-ist-relevanter-denn-je</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-231]]></dc:identifier></item></channel></rss>