﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:56:13 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Kunst als Beruf nach der Pandemie</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-beruf-nach-der-pandemie-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-beruf-nach-der-pandemie-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Kunst als Beruf nach der Pandemie]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-beruf-nach-der-pandemie</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/364/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/364/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Künstlerinnen und Künstler, die von ihrer Kunst leben, sind oft sehr beschäftigt mit der Umsetzung dieser ungewöhnlichen Idee. Sie arbeiten außerordentlich fleißig an ihren künstlerischen Positionen und Methoden, oft sogar mehr als andere, vor allem zuerst einmal an ihren eigenen Biografien. Dies wird oft missverstanden und abgetan als übersteigerte Eigenliebe, die niemand braucht. Wer sich jedoch in ein berufliches Umfeld begibt, das in seiner Struktur in hohem Maße unsicher ist, sollte sich seiner selbst schon sehr sicher sein, sein Potenzial realistisch einschätzen können und sein Durchhaltevermögen genau kennen. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Damit es über das Leben, das Künstler führen, etwas wirklich Interessantes zu erzählen gibt, ist das genauso wichtig, wie kreativ und produktiv zu bleiben. Wer Grenzen ausloten will oder Unvorstellbares wagen möchte, wer aus eigenem Antrieb unverwechselbare Handschriften entwickelt oder frei Haus humorvolle, geistreiche Perspektivwechsel anbietet und da­rüber hinaus den künstlerischen Umgang mit Material durch try and error testet und erweitert, muss seiner Handlungsfähigkeit aus sich selbst heraus vertrauen und wissen, dass künstlerische Leistung in unserer Gesellschaft oft erst bei nachgewiesenem, wirtschaftlichen Erfolg allgemeine Anerkennung findet. Die meisten bildenden Künstler in Deutschland leben laut Statistik in einer Lebenswirklichkeit, die von selbstausbeuterischen Bedingungen geprägt ist und das, obwohl Künstler genauso wie Wissenschaftler wissen und nachweisen, dass die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen grenzenlos ist. 

 Ich finde, wir sollten Künstlerinnen und Künstlern genauso viel Vertrauen schenken, wie unseren Wissenschaftlerinnen und es ist höchste Zeit, diese beiden Arbeitswelten wieder neu aneinander anzupassen. Wissenschaftler und Künstler vermessen die Welt mit neuen Methoden. Beide agieren wie Forscher, stellen Thesen auf, äußern Prämissen und ...]]></description><pubDate>Wed, 03 Nov 2021 14:03:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-beruf-nach-der-pandemie</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-364]]></dc:identifier></item></channel></rss>