﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:28:24 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Gemeinsam in eine solidarische Zukunft tanzen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gemeinsam-in-eine-solidarische-zukunft-tanzen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gemeinsam-in-eine-solidarische-zukunft-tanzen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Gemeinsam in eine solidarische Zukunft tanzen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-in-eine-solidarische-zukunft-tanzen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/529/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/529/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Mehr als 16 Jahre lebe ich nun schon in Wuppertal. Als ich von Hamburg aus nach Wuppertal zog, haderte ich. Die Stadt erschien mir verschlossen, kalt, unvertraut. „Wuppertal kackt ab“ hieß es auf einer Postkarte. Erst über die Jahre hinweg habe ich das Hier-Leben lieben gelernt. 

   
Uta Atzpodien - Foto - Ralf Silberkuhl 

 Ein Vorbote dieses etwas holprigen Einlebens war 2006 ein Schlüsselmoment, der Wärme und Menschlichkeit verströmte, an dem ich mich zuhause angekommen fühlte. Dies war ein Abend im Salon des Café Ada, mit einem inspirierenden kulturell vielfältigen Flair, ausgelassen tanzenden Menschen, samt Tanztheater. Dieser mich berührende Flair flackert bis heute immer mal wieder auf. Am vergangenen Freitagabend durfte ich erst im Szenario der Insel in der ersten Etage, dann unten im Café diese Stimmung neu erleben: „White & Black“, eine Tanzperformance aus drei Stücken mit Tanzfilmelementen, die der langjährige Tanztheatertänzer Fernando Suels, die Tänzerin Giorgia Madamma und der Musiker Marco Badascia erarbeitet haben, der erste Teil in Choreografie von Malou Airaudo. Die künstlerisch in ihrer Aura und feinen Präsenz tief bewegende Arbeit ist zugleich ein Netzwerk aus Lebenslinien, zwischen der Folkwang-Hochschule in Essen, dem Tanztheater in Wuppertal, Italien, ein künstlerisch wanderndes Auf-der-Welt-sein. Ähnlich wie auch beim „Literatur auf der Insel“-Abend kürzlich mit Emine Sevgi Özdamar ist mir der Wert der Kultur, des kulturellen Erbes so spürbar geworden: Er liegt in einer authentisch-menschlichen, qualitativ hochwertigen Kunst, in Persönlichkeiten, Erfahrungen, gewachsenen Verbindungslinien, wie sie mir der „White & Black“-Abend wieder deutlich gemacht hat. 

 Wie gut, dass der moderne Tanz als „Quelle des sozialen Zusammenhalts“ kürzlich von der Unesco zum immateriellen Welterbe ernannt wurde. Mit Blick auf Pina Bausch verlebendigen für mich das kulturellen Erbe insbesondere jene, die aus den wertvollen ...]]></description><pubDate>Wed, 07 Dec 2022 12:29:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-in-eine-solidarische-zukunft-tanzen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-529]]></dc:identifier></item></channel></rss>