﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:08:58 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Unsere Kulturwelt zwischen den Nachrichten</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/unsere-kulturwelt-zwischen-den-nachrichten</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/unsere-kulturwelt-zwischen-den-nachrichten" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Unsere Kulturwelt zwischen den Nachrichten]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/unsere-kulturwelt-zwischen-den-nachrichten</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/827/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/827/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Heute möchte ich zwei scheinbar widersprüchliche Wahrnehmungen teilen: Die eine verbindet sich mit einer Bemerkung der Schriftstellerin Judith Kuckart, welche kürzlich die Premiere ihres neuen Buches „Die Welt zwischen den Nachrichten“ auf der INSEL feierte. Dieses ist zwar als Roman deklariert, stellt jedoch eine überaus dichte Reflexion eigener Lebensgeschichte dar – ein berührendes, autofiktionales Stundenbuch. Auf meine sinngemäße Frage „Warum jetzt dieses Buch?“ antwortete Kuckart, dass sie angesichts der uns täglich umbrandenden Nachrichten kaum noch fiktional schreiben könne oder wolle. Es habe sozusagen an Bedeutung verloren. Diesen – traurigen – Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen, ich erlebe ihn momentan sogar ausgeweitet auf das reine Lesen fiktionaler Texte. Es macht irgendwie keinen Sinn mehr, die andrängende Welt ist zu stark und zu schrecklich. Seit Wochen schon gelingt es mir – auch aufgrund intensiver privater Ereignisse – kaum noch, mich auf größere künstlerische Werke einzulassen. Bestenfalls die Aspekte der Ablenkung oder Berieselung spielen noch eine gewisse Rolle – also das Glotzen im Netz oder die arme Musik. Kunst und Kultur haben im Zusammenhang mit dieser meiner ersten Wahrnehmung nicht an Relevanz verloren, sie erscheinen jedoch wie auf ihre Oberfläche reduziert. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Nun kommt die zweite Wahrnehmung ins Spiel: Ich verbinde ja eben jene erste Wahrnehmung mit einer Bemerkung, die sich auf ein überaus kunstvolles Werk bezieht, die in einem Gespräch an einem Kulturort gefallen ist, vor Menschen, die alle mit einer Sehnsucht oder einem Wunsch dorthin gekommen sind, sich aufgerafft haben aus ihrer Nachrichtenhöhle, um sich gemeinsam mit anderen Menschen berühren und anregen zu lassen. Meine zweite Wahrnehmung sagt also: Wir haben Kunst und Kultur gerade so bitter nötig! – Und planen genau bei ihr Kürzungen auf Landes- und Bundesebene. Gerade mal 1,6 bis 2 Prozent des ...]]></description><pubDate>Wed, 02 Oct 2024 07:35:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/unsere-kulturwelt-zwischen-den-nachrichten</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-827]]></dc:identifier></item></channel></rss>