﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:54:58 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Unser gemeinsamer Atem</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/unser-gemeinsamer-atem-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/unser-gemeinsamer-atem-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Unser gemeinsamer Atem]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/unser-gemeinsamer-atem</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/344/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/344/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Es ist eine verrückte Zeit. Der Sommer des Aufatmens scheint vorüber, für die Geimpften und Genesenen soll ihm ein Herbst der Normalität folgen, ohne Masken, Abstand und Gedöns. Den Ungeimpften dagegen droht ein nicht nur symbolischer Lockdown: Sie sollen zu Hause bleiben – oder sich impfen lassen. Denn die Pandemie geht fast gänzlich unter ihnen weiter. Schneller und schneller infizieren sie sich und lassen auch die Zahlen in den Intensivstationen erneut steigen. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Da mutet es rational an, diese Ansteckungen so weit als möglich eindämmen zu wollen. Und dies nicht über immer weitere Einschränkungen der mittlerweile Geschützten, sondern durch das Ausschließen der (oftmals gewollt) Verwundbaren. 

 Nun hat dieses Ausschließen, wie schon früher, nicht unbedingt den Charakter eines Schützens, sondern wirkt wie eine Privilegierung: Wir Geimpften werden gelobt und gehätschelt, tatsächlich haben wir ja auch etwas für die Gemeinschaft getan. Sollen wir also nicht unsere neuen alten Freiheiten genießen? 

 Fakt ist, dass sich die Kulturbranche kaum erholen kann, wenn sie weiter von massiven Einschränkungen oder gar erneuten Schließungen bedroht ist. Ein Öffnen für die, welche kaum eine Gefahr eingehen, scheint nicht nur logisch, sondern ist für die Kultur existenziell. Die Frage lautet überspitzt formuliert: Möchte man die weitere Durchseuchung der Ungeimpften dabei zulassen oder nicht? 

 Vergangenes Wochenende spielten zwölf internationale Größen der improvisierten Musik in Wuppertal. Das erste Mal seit Ausbruch der Pandemie durfte die Insel in der ersten Etage des Ada aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung nahezu voll besetzt sein, mit kontrollierten 3G. Unsere Erfahrungen am Einlass: Nahezu alle Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland waren vollständig geimpft. Personen mit Tests lagen bei weit unter zehn Prozent. Dies ist möglicherweise nicht repräsentativ. Dennoch glaube ich, ...]]></description><pubDate>Wed, 01 Sep 2021 20:02:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/unser-gemeinsamer-atem</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-344]]></dc:identifier></item></channel></rss>