﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:55:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Keine Transformation in Sicht</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/keine-transformation-in-sicht-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/keine-transformation-in-sicht-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Keine Transformation in Sicht]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/keine-transformation-in-sicht</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/384/peterklassen.jpg" length="214281"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/384/images/peterklassen-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> von Peter Klassen 

 Man muss sich keine Sorgen um den Zustand der Kunst machen: die Künstler und Künstlerinnen arbeiten sowieso. Sie gehen Tag für Tag in ihre Ateliers, in ihre Proberäume und Schreibstuben. Immer wieder aufs Neue versuchen sie das zu erreichen, was sie sich selbst vorgenommen haben. Versuchen hinter die Geheimnisse des Lebens zu kommen, neue zu entdecken und der Welt etwas hinzuzufügen, was es so noch nicht gibt. Und das auf ihre ganz individuelle Weise mit Kunststücken. 1000 Blumen blühen da, tagtäglich, meist im Verborgenen. 

   
Peter Klassen 

 Von Zeit zu Zeit muss die Kunst dann dieses geschützte „Biotop“ verlassen und erproben, ob das Gefundene nur für sie selbst wichtig ist oder sogar auch für andere Relevanz hat. Am besten geschieht das in Freiräumen, die Mäzene, ein paar Enthusiasten oder die Gesellschaft zur Verfügung stellen. Eine Handvoll privater Galeristen in Wuppertal geben der Kunst den Freiraum, den sie braucht. Es gibt also großartige Ausstellungen und einen herausragenden Skulpturenpark. 

 Kunst braucht Öffentlichkeit. Nicht nur dann, wenn man mit dem „Strategischen Leerstand“ im Einzelhandel nichts anderes anzufangen weiß. Kunst darf kein Notstopfen und Lückenbüßer für die Sünden der Städteplaner sein. Und sie sollte auch nicht erst dann eine Rolle spielen, wenn die große Transformation uns über Nacht erreicht hat. Wie viele Tage waren es noch mal bis dahin? 

 In der Zwischenzeit zerbröckelt die vierte Säule des Pina Bausch Zentrums, bevor sie irgendwann einmal eine tragende Rolle spielen kann. Der Mensch braucht Trost, aber keine Vertröstung auf die Zukunft. Nach der großen Transformation wird alles anders sein, aber warum sollte es besser werden? Schließlich könnten die politischen Gremien doch schon heute die Künstler und Künstlerinnen ihre Kunst am lebendigen Organismus Gesellschaft erproben lassen. Kunst ist keine Utopie. Es gibt sie ja schließlich schon. 

 Die Kunsthalle Barmen wurde 2020 wieder in die ...]]></description><pubDate>Tue, 01 Feb 2022 20:04:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/keine-transformation-in-sicht</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-384]]></dc:identifier></item></channel></rss>