﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:08:59 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Gl&amp;uuml;ck durch Solidarit&amp;auml;t ist Basis für gute Ideen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gluumlck-durch-solidaritaumlt-ist-basis-für-gute-ideen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gluumlck-durch-solidaritaumlt-ist-basis-für-gute-ideen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Glück durch Solidarität ist Basis für gute Ideen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/gl252ck-durch-solidarit228t-ist-basis-f252r-gute-ideen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/281/img-tine-lowisch7.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/281/images/img-tine-lowisch7-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Einige Anzeichen sprechen im Moment dafür, dass es sich für einen großen Teil meiner Generation, zumindest den Teil der Besitzlosen, offensichtlich nicht gelohnt hat, sich anzustrengen. Die schöne Idee, sich über so viele Jahre arbeitsfreudig, leistungsbereit und darüberhinaus auch noch durchgängig erreichbar zu zeigen, war offensichtlich einfach falsch. Müde, fast schon ohnmächtig und jetzt auch noch corona-gebeutelt, blicke ich auf diese im Ergebnis gesamtwirtschaftliche Misere und möchte nicht versäumen, mich an dieser Stelle vor allem bei meinen Eltern, einmal im Himmel und einmal auf Erden, von ganzem Herzen zu entschuldigen. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Die Lage, in der ich mich als Künstlergattin im Kultur-Lockdown, der nicht enden will, befinde, empfinde ich tatsächlich als selbstverschuldet und mich und meinen Einsatz für die Kunst erkenne ich als fast schon naiv. Jetzt könnte ich natürlich unendlich enttäuscht sein über eine Gesellschaft, die ihr demokratisches Ur-Versprechen nicht hält, dass freie Bürgerinnen gleiche Chancen haben sollen und sich theoretisch jeder, der sich abrackert, selbstwirksam in die Lage versetzen kann, es von unten nach oben zu schaffen. 

 Als unternehmungslustige Frau in den besten Jahren, wenn es stimmt, dass die Über 50-Jährigen nach einer gerade ausgewerteten Studie wohl ansteigend mit den Jahren immer zufriedener sind, hoffe ich nun, dass die Zufriedenen in meiner Altersgruppe, die mit den erwarteten unverdienten Vermögen, die Erben der Eliten, mir jetzt endlich mal helfen. In dem sie mir zum Beispiel den einen oder anderen wohlgeformten Stein aus dem Weg räumen und mir so meinen Schneid einfach abkaufen. 

 Darüberhinaus, ich greife jetzt nach den Sternen, könnten mir meine alten Schulfreunde auch noch etwas fest versprechen: einen neuen, alten Deal, der vielleicht New Donor Pride heißen könnte. Der neue Schenkende oder der neue Stifter, die neuen Stiftungen oder wie ...]]></description><pubDate>Wed, 03 Mar 2021 12:14:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/gl252ck-durch-solidarit228t-ist-basis-f252r-gute-ideen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-281]]></dc:identifier></item></channel></rss>