﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:26:38 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Ausstellungen als ein fortlaufender Prozess</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Ausstellungen als ein fortlaufender Prozess]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess</link><description><![CDATA[ Von Tine Lowisch 

 In den letzten Wochen habe ich sehr intensiv über das Ausstellungsmachen nachgedacht und auch darüber, was ich dabei in den letzten Jahren gelernt habe. Und immer, wenn ich meine Neugier stille, die ich am liebsten in künstlerische Aussagen vertiefe, die ich zunächst nicht verstehe, lerne ich etwas dazu. Manchmal sogar etwas, von dem ich anfangs dachte, dass es mich gar nicht interessiert. Mittlerweile bin ich felsenfest davon überzeugt, dass sich Kunstausstellungskonzepte immer aus sorgfältig geführten Gesprächen mit Künstlern entwickeln sollten und natürlich auch durch sorgetragende Arbeit für Künstler, an der sie sich, wenn sie noch leben, sehr gerne beteiligen dürfen. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Denn auch, wenn manche das schade finden, werden Kunstwerke in Museen und anderen Ausstellungsräumen ja schon lange nicht mehr gezeigt, um kulturelle, bisher noch menschliche Errungenschaften als Zeichen eines geschichtlichen Fortschritts einzurahmen und damit abzugrenzen. Auch geht es nicht mehr um die Bewahrung von neuen Dingen, mit denen man sich gerne umgibt, zwischen denen man lustvoll, am liebsten alleine, umherstreifen möchte. 

 Allgemeiner Konsens ist im Moment, dass gut gemachte Ausstellungen wohlgehütete und jetzt doch öffentlich gemachte Geheimnisse eines künstlerischen Ausdrucks lüften und versteckte Verbindungen zwischen historischer und zeitgenössischer Kunst kommunizieren. Eine Ausstellung, die begeistert, ist einfach eine kreative Methode, etwas zu präsentieren, auf das das Wissen des Kunstbetrachters in ihn selbst projiziert wächst. Die optimale Ausstellung bewahrt Orte, an denen Ideen und Konzepte entstehen können. Eine für mich funktionierende Ausstellung ist nicht statisch – aber sie dauert und dauert und dauert und passt sich in einem fortlaufenden Prozess immer wieder neu an. Sie dokumentiert, reflektiert und initiiert unsere Wirklichkeit, in der es ja bald nichts mehr gibt, das wieder ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:48:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-105]]></dc:identifier></item></channel></rss>