﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:55:14 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zeit für Zukunft</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-für-zukunft-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-für-zukunft-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit für Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunft</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/306/img-uta-atzpodien7.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/306/images/img-uta-atzpodien7-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Voller Funken leuchtet ein gelb-orangenes Farbspektrum Passantinnen und Passanten entgegen, auf einer erst kürzlich besprühten Hallenwand direkt am Mirker Bahnhof, an der Nordbahntrasse. Utopiastadt ist für viele Menschen zu einem Identifikationsort geworden. Sinnbildlich wurde die Wand erst kürzlich zur Kulisse für Zuversicht spendende Aktionen und konkrete Perspektiven: Die Alte Feuerwache und der Kulturkindergarten stellten ihr Engagement für das „Traumviertel“ vor, das über Gärten, Tiere und künstlerische Impulse direkt bei den jüngsten Stadtbewohnerinnen Erfahrungsräume öffnet. Sie sind, wie kulturelle Bildung an sich, so wesentlich für eine zukunftsfähige und enkeltaugliche Stadtgesellschaft. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Noch erfahren wir vor allem über Presse, Soziale Medien oder zufällige Begegnungen von all diesen Zuversichtsfunken. Der erste Drehtag für unser performatives Filmprojekt „Arbeit:Mensch:Utopia“ mit der Filmemacherin Kim Münster, der Beraterin für Unternehmenskultur Anne Brüne und der Mobilen Oase fand am 1. Mai, am Tag der Arbeit hier eher zurückgezogen statt. Schnelltests und rigide Achtung der Abstandsregelungen waren angesagt. Auch wenn Corona uns alle gelähmt hat, pulsieren jetzt umso stärker die alten, neuen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Was können wir tun? 

 Ähnlich wie es überall blüht und sprießt, verraten uns die stetig fallenden Inzidenzzahlen, dass nun – endlich – schrittweise Öffnungen und Veranstaltungen anstehen. Fast haben wir schon verlernt, was es heißt, sich ganz analog zu begegnen, sich nahe zu kommen, sich zu berühren oder gar zu umarmen. Beflügelnd und pragmatisch hat der „Literatur auf der Insel“-Abend mit der Autorin Mithu Sanyal und ihrem Buch „Identitti“ am letzten Freitag Torsten Krug, mir und dem Livestream-Publikum gezeigt, wo die Reise lang gehen kann. In der oft so verbissenen Diskussion um Identitätspolitik, den Herausforderungen, die das ...]]></description><pubDate>Wed, 26 May 2021 12:55:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-306]]></dc:identifier></item></channel></rss>