﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:21:22 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wer bekommt eine B&amp;uuml;hne?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wer-bekommt-eine-buumlhne</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wer-bekommt-eine-buumlhne" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wer bekommt eine Bühne?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wer-bekommt-eine-b252hne</link><description><![CDATA[ Von Ava Amira Weis 

 Vergangene Woche habe ich eine wunderbare Gegenüberstellung gesehen, die da (übersetzt) lautet: „Kunstmuseen: Dieser Raum ist einem speziellen Maler aus einem französischen Dorf und ausschließlich seinen Gemälden, die er mit diesem einen Pinsel gemalt hat, gewidmet. Und dieser Raum zeigt Kunst aus Asien.“ Was wie eine Übertreibung klingt, ist viel zu oft Realität. Auch 2020, wo bekannt sein sollte, dass nicht nur europäische Cis-Männer (Männer, die sich mit dem bei der Geburt zugeschriebenem Geschlecht identifizieren) die hohe Kunst des Pinselschwingens beherrschen, sind Geschlechterminderheiten (Cis- und Trans-Frauen, genderfluide und non-binary Personen) unterrepräsentiert und unterbezahlt. PoC (People of Color, die gegenüber der Mehrheitsgesellschaft als nicht-weiß gelten und wegen ethnischer Zuschreibungen alltäglichen und institutionellen Formen des Rassismus ausgesetzt sind) erst recht. 

   
Ava Weis - Foto: Jan Kreienkamp 

 Wuppertal bildet da leider keine Ausnahme, hat aber das Potenzial, dies zu ändern. Seit einem Jahr gibt es hier zum Beispiel das YAYA-Netzwerk, das es sich mit Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen und Workshops zur Aufgabe gemacht hat, den hiesigen Kunst- und Kulturraum nachhaltig zu verändern. Denn zum einen ist nicht erst seit Till Lindemanns poetischen Verwirrungen klar, dass Misogynie und Sexismus auch noch in der Kunst (wenn man das bei ihm mal so nennen will) weit verbreitet sind. Der sogenannte male gaze, also der (heterosexuelle) cis-männliche Blick auf die Welt und auf Frauen insbesondere, herrscht seit Jahrhunderten vor und bestimmt unser aller Wahrnehmung. Ebenso ist die Toleranz gegenüber rassistischem, sexistischem und diskriminierendem Verhalten weiterhin groß (besonders, wenn‘s doch Kunst ist). 

 Zum anderen muss man sich nur beliebige Ausstellungskataloge oder Line Ups anschauen, um eine enorme Diskrepanz zu sehen. Wer stellt aus? Wer tritt auf? Wer legt auf? Wer bekommt eine Bühne, einen ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:33:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wer-bekommt-eine-b252hne</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-126]]></dc:identifier></item></channel></rss>