﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 04:28:12 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Transparente Demokratie und Kulturförderung</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/transparente-demokratie-und-kulturförderung</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/transparente-demokratie-und-kulturförderung" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Transparente Demokratie und Kulturförderung]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/transparente-demokratie-und-kulturfoerderung</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1075/katitrempler02.jpg" length="76541"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1075/images/katitrempler02-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Kati Trempler 

 Transparenz ist ein großes Wort. In der liberalen Demokratie bedeutet es, dass Entscheidungen selten schnell fallen, sondern dass sie einen langen Weg nehmen: durch Ausschüsse, Arbeitsgruppen, Vorlagen, Haushaltsentwürfe und politische Abstimmungen. Dieser Weg ist öffentlich, aber nicht immer leicht zu überblicken. In dieser Kolumne möchte ich einmal nachzeichnen, wie Zuschusserhöhungen in der Kultur ihren Weg nehmen. 

   
Kati Trempler - Foto © Line Beckmann 

 Es ist ein Prozess mit vielen Stationen, in denen sich entscheidet, was später auf der Bühne möglich ist. 

 Um die Vergabe von Mitteln in der freien Szene transparenter zu gestalten, hat das Kulturbüro 2024 ein neues Vergabeverfahren für institutionell geförderte Einrichtungen der freien Kulturszene eingeführt. Dazu zählen die Insel, das Loch, das Kulturzentrum Immanuel, die Tanz Station Barmer Bahnhof uvm. – allesamt kulturelle Ankerpunkte, die einen sogenannten Betriebskostenzuschuss von der Stadt Wuppertal erhalten, um kontinuierlich arbeiten zu können. Diese Zuschüsse werden nicht automatisch erhöht, um Kostensteigerungen aufzufangen – sie müssen beantragt werden. 

 Im Rahmen des Verfahrens wurden alle bereits geförderten Wuppertaler Kultureinrichtungen aufgefordert, eventuell notwendige Erhöhungen ihrer Zuschüsse zu beantragen. Das allein ist schon anspruchsvoll – erschwerend kam hinzu, dass sich diese Erhöhungen auf die Jahre 2026 und 2027 beziehen sollten. Die Institutionen mussten also frühzeitig abschätzen, welche Kostensteigerungen auf sie zukommen würden. 

 Um über diese Anträge zu entscheiden, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Ihm gehören der Kulturdezernent, Vertreterinnen und Vertreter der Parteien sowie der freien Szene an. Ein demokratisch breit aufgestelltes Gremium, dessen Aufgabe es war, die Bedarfe zu prüfen und einen politisch tragfähigen Vorschlag zu erarbeiten. 

 Insgesamt ging es um beantragte Zuschusserhöhungen von rund 700 000 Euro pro ...]]></description><pubDate>Tue, 13 Jan 2026 21:13:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/transparente-demokratie-und-kulturfoerderung</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1075]]></dc:identifier></item></channel></rss>