﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:52:48 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Frieden machen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/frieden-machen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/frieden-machen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Frieden machen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/frieden-machen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1062/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1062/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 „Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“ Dieses Zitat von Mutter Teresa, das mir in der Weihnachtspredigt von Eva von Winterfeld in der Unterbarmer Hauptkirche begegnete, gab mir zu denken. Wir alle werden täglich konfrontiert mit „großen Dingen“ – und dadurch mit unserer scheinbaren Unwirksamkeit. Dabei sind wohl ausnahmslos alle „großen Dinge“ in dieser Welt durch kleine Schritte entstanden. Dadurch, dass jemand einfach angefangen hat, etwas bis dahin Unvorstellbares zu tun, beispielsweise Ende der 1970er Jahre in einem Berliner Hinterhof Solartechnik zu entwickeln. Das hat damals niemanden interessiert und schien auch keine Zukunft zu haben. Vergangenen Sommer wurde ich für die Eröffnung einer Gedenkausstellung zum achtzigsten Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima in der Alten Glaserei um einen Redebeitrag gebeten. Diesen entwickelte ich damals aus den „kleinen Dingen“ und den Erfahrungen in der lokalen Kulturarbeit, weshalb ich mir erlaube, ihn zum Jahresabschluss hier in dieser Kolumne zu veröffentlichen. 

  
 Torsten Krug - Foto Andreas Fischer 

 Sein Titel lautet „Frieden machen: 

 “ Frieden ist ein großes Wort. Ein Gefühl der Geborgenheit möchte sich ausbreiten bei seinem Klang, ein endgültiges Lösen aller Spannungen – bis hin zur „Ruhe in Frieden“. 

 „Si vis pacem, para bellum!“ – „Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg!“, lautet ein Zitat von Publius Flavius Vegetius Renatus, einem Kriegstheoretiker des 4. Jahrhunderts. Aktuell scheint dies europaweit die Losung zu sein. Gigantische Sondervermögen und ein drastisch wachsender Anteil unseres Bruttoinlandsprodukts sollen uns für den Frieden rüsten. Der Frieden basiert hier auf einer Vorstellung der Stärke, des Gerüstetseins. Es ist ein Frieden in den Kategorien des Krieges, ein realistischer Frieden, möglicherweise … 

 „Ich mache meinen Frieden“, heißt es in der deutschen Sprache, wenn wir uns mit etwas ...]]></description><pubDate>Wed, 31 Dec 2025 13:16:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/frieden-machen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1062]]></dc:identifier></item></channel></rss>