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Großes Potenzial im Wuppertaler Westen

1. Juni 2022

Von Tine Lowisch

Auf die Möglichkeit einer Bundesgartenschau in Wuppertal freuen wir uns in der Kunststation am Bahnhof Vohwinkel schon seit Jahren. Und jetzt sind wir natürlich sehr froh, denn Wuppertal wird sich bewerben! Bereits vor vier Jahren haben wir einer Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität aus dem Fachbereich Architektur eine Ausstellung mit dem wunderbaren Titel: Das Tal nach der Flut, Buga X Klima ermöglicht, schon damals als Reaktion auf die Ambition Wuppertals konzipiert, die Buga 2031 in unsere schöne Stadt zu holen.

Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp

Die Studierenden hatten untersucht, was eine Buga ist und wie sie zu einem Instrument der Anpassung an den Klimawandel im Tal werden kann. Ziel war es, die Mechanik der Buga als Treiber der (urbanen) Landschaftsveränderungen zu verstehen, denn beide Ereignisse, der Klimawandel und die Buga, versprechen eine bahnbrechende Veränderung der Wuppertaler Landschaft. Die Kernfrage damals war: Können Sie sich den Klimawandel als natürliches Gegenstück zur Buga vorstellen? Und: Was wird Wuppertal aus sich machen? Diese Frage stellt sich natürlich fortlaufend und nicht nur im Zusammenhang mit einer Bundesgartenschau. Viele Stimmen sind der Meinung, dass dieser Stadt der große Plan fehle oder wie man heute sagt, das Narrativ. Ich weiß gar nicht, ob das so stimmt. Man geht doch sowieso mittlerweile von Zukünften aus?

Also, warum nicht die Geschichte dieser Stadt so erzählen, dass wir hier einfach immer schon sehr gerne viele gute Pläne gleichzeitig verfolgen. Vor ungefähr 30 Kolumnen habe ich dazu einmal das Bild bemüht, dass Wuppertal eine Plastik sei. Schon damals war damit jene interessierte Vielstimmigkeit engagierter Wuppertaler Bürger gemeint, die seit jeher bereitwillig Verantwortung für ihre Stadt übernehmen und welche die vielen Teile aus der sie besteht, und die vielen Themen engagiert zusammenhalten. Was soll man denn auch sonst tun?

So wie wir am Bahnhof Vohwinkel, zum Beispiel: Voller Liebe und mit viel Enthusiasmus beleben wir in Abstimmung mit der Deutschen Bahn und dem Bürgerverein Vohwinkel diesen denkmalgeschützten Bahnhof, diese Kathedrale der Mobilität mit allen Mitteln der Kunst. Und wenn wir dann mit unseren begeisterten Gästen auf dem Bahnhofsvorplatz die warme Abendsonne genießen, die vom Zoll herüber scheint – und allen danach die Lichtinstallation am 5Nischenprojekt Schutz und Schönheit bietet, hoffen wir nun schon im neunten Jahr inständig darauf, das sich die Deutsche Bahn bitte niemals vom alten Empfangsgebäude trennen möge und dass die Eigentümerin diesen Kulturbahnhof irgendwann bereitwillig wieder instandsetzten wird. Denn wir möchten in Vohwinkel einen richtigen, echten, aktiven Bahnhof erhalten. Mit allem Drum und Dran: zukünftig vielleicht mit Bahnhofsbuchhandlung, mit öffentlichen Toiletten, mit Bankautomaten, mit Reiseauskunft und meinetwegen gerne auch mit System-Gastronomie. Vielleicht auch mit einem Hostel am Skulpturen-Ensemble, auf jeden Fall mit ganz viel Kunst und Kultur gemeinsam mit dem Bürgerverein und seiner Kleinkunstbühne, zusammen mit den Chören und natürlich auch mit einem artist in residence an diesem Great Good Place (wie der Soziologe Ray Oldenburg es nennt), diesem Dritten Ort, der uns schon seit Jahren den Beruf und die Familie ergänzt. Ein schöner, ein verspielter Ort, an dem jeder gerne ankommt und sich gerne aufhält, um von dort aus die gesamte Stadt zu erkunden. Wuppertal bleibt schöner: vor, während und nach der Buga 2031.

Anregungen und Kritik: kolumne@fnwk.de

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