﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 14:10:39 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Warum die Kulturlandschaft jetzt laut werden muss</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/warum-die-kulturlandschaft-jetzt-laut-werden-muss-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/warum-die-kulturlandschaft-jetzt-laut-werden-muss-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Warum die Kulturlandschaft jetzt laut werden muss]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/warum-die-kulturlandschaft-jetzt-laut-werden-muss</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/246/img-tine-lowisch4.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/246/images/img-tine-lowisch4-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Im Frühjahr, zwei Tage nach dem großen Lockdown, habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass die überwiegend prekär lebenden Freiberufler in Kunst-und Kulturberufen toptrainierte Manager sind, die trotz ihrer alltäglichen Krisen Zuversicht produzieren. Das stimmt natürlich immer noch, wird in diesen Berufen aber jetzt, wo der zweite Lockdown ein Kulturlockdown geworden ist, zunehmend schwerer. Für die, die Zuversicht produzieren, sollten jetzt ein paar Dinge anders, also weiter gedacht oder sogar grundsätzlich anders gemacht werden. Es geht jetzt nicht mehr, dass Kunst- und Kulturthemen on top of it verhandelt werden. Es geht jetzt auch nicht mehr, dass der gesellschaftliche Auftrag von Kunst und Kultur bei manchem unter dem Hashtag Zerstreuung und Bespaßung liegt. Da müssen Künstler und Künstlerinnen jetzt laut werden und deutlich über ihre Arbeit aufklären, die nachweislich zu gesellschaftlich zusammenführendem Engagement anregt. 

   
Tine Lowisch – Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Aber wie soll das gehen, in diesem vollausgebremsten November? Darüber wünsche ich mir einen breit aufgestellten Diskurs. Was ist unser kulturelles Erbe und wie können wir es unter diesen Umständen weiterentwickeln und erhalten? Ohne Kunst und Kultur wird es still, so ist es dieser Tage überall im Internet zu lesen. Dies ist eine Tatsache. Eine Tatsache, die sich nicht ändert, auch nicht, wenn man sie unterschiedlich betrachtet. Wenn jetzt die angekündigten Überbrückungs- und Stabilisierungshilfen in den Kulturbereich fließen, gerne auch der fiktive Unternehmerlohn, darf sich dort trotzdem niemand zurücklehnen und muss sich auf dieser, nun viel zu lange dauernden Achterbahnfahrt auf Sicht, richtig feste anschnallen. Wenn jetzt aber den Worten aus Berlin und Düsseldorf Taten folgen, könnten wir es mit allerletzter Kraft schaffen, eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Kunst -und Kulturlandschaft aufrechtzuerhalten. 

 Vielleicht wird sie nicht mehr so aussehen wie bisher, ...]]></description><pubDate>Wed, 04 Nov 2020 21:26:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/warum-die-kulturlandschaft-jetzt-laut-werden-muss</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-246]]></dc:identifier></item></channel></rss>