﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 18 Apr 2026 22:36:45 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kulturarbeit als politisches und gesellschaftliches Aktionsfeld</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kulturarbeit-als-politisches-und-gesellschaftliches-aktionsfeld</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kulturarbeit-als-politisches-und-gesellschaftliches-aktionsfeld" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kulturarbeit als politisches und gesellschaftliches Aktionsfeld]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kulturarbeit-als-politisches-und-gesellschaftliches-aktionsfeld</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/850/aennelowisch01.jpg" length="238086"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/850/images/aennelowisch01-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Aenne Lowisch 

 Berlin, Wuppertal und auch Köln müssen gerade mit vermutlich bevorstehenden Etatkürzungen kämpfen, die die Freie Szene im schlechtesten Fall zu erwarten hat. Warum eine Stadt den Wert einer selbstorganisierten, gut vernetzten Freien Szene für sich nicht erkennt, bleibt mir im Moment ein Rätsel. Auf der Demonstration gegen die geplanten Kürzungen in Köln wurde mehrfach erwähnt, dass die Freie Szene jetzt schon nur fünf Prozent des Etats erhält, jedoch 80 Prozent des Kulturangebots vor Ort organisiert. 

   
Aenne Lowisch - Foto: Amira Toleimat 

 Doch was genau meint der Begriff „Freie Szene“? Beim Eingeben eines kurzen Google-Prompts, kommen mir direkt Schlagworte wie selbstbestimmt, unabhängig und nicht-kommerziell entgegen. Auch wird von der Kulturarbeit als politisches und gesellschaftliches Aktionsfeld gesprochen, welches nicht hierarchisch aufgebaut ist. Hier hat sich der Begriff „Offspace“ etabliert, und ja, auch ich finde, es ist eine treffende Umschreibung für solche Orte, die eben (unetablierte) zeitgenössische Kunst zeigen. Meist in zwischengenutzten Räumen, die dafür keineswegs gedacht waren. Ich bin in einer Künstlerfamilie groß geworden, die genau diesen Wert des Freiraums im Leerstand intensiv erforscht hat, denn wir sind selbst ein Teil dieser Subkultur. 

 Die zehn Jahre, die die Kunststation Wuppertal am Bahnhof Vohwinkel bestand, habe ich erst passiv, dann aktiv verfolgt und zum Schluss auch mitgestalten dürfen, mit der Ausstellung „Kurz vor dem Boden der Tatsachen“ von Joshua Behr. Jetzt in Köln, ergeben sich auch dadurch neue Möglichkeiten für mich. Seit diesem September bin ich zum Beispiel im Kuratorium der Simultanhalle, einem von einem wechselnden Kuratorium bespielten Kunstverein in der Peripherie. Ab Mai 2025 lohnt es sich auch aus Wuppertal eine kleine Reise dorthin, nach Köln-Volkhoven, zu planen. 

 Wer sich lieber in der Wuppertaler Kulturlandschaft aufhalten möchte, findet über Instagram ein ...]]></description><pubDate>Tue, 19 Nov 2024 23:21:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kulturarbeit-als-politisches-und-gesellschaftliches-aktionsfeld</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-850]]></dc:identifier></item></channel></rss>