﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:07:53 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Erlesene Welten entdecken - mitten in Wuppertal</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erlesene-welten-entdecken-mitten-in-wuppertal</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erlesene-welten-entdecken-mitten-in-wuppertal" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Erlesene Welten entdecken – mitten in Wuppertal]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/erlesene-welten-entdecken-mitten-in-wuppertal</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/573/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/573/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Galeria Kaufhof in Elberfeld schließt im Januar kommenden Jahres. Den Krankenhäusern in Deutschland geht es existenziell schlecht. Nur zwei Nachrichten von vielen, allein in den letzten Tagen, die sich einreihen in die nüchterne Erzählung des Kapitalismus. Das Kaufhaus von heute steht im Internet. Das Krankenhaus der Gegenwart ist zu einem wirtschaftlichen Betrieb verkommen (man stelle sich nur einmal vor, die Feuerwehr oder die Polizei hätten Gewinne zu erwirtschaften und wählten die Bearbeitung von Notrufen nach deren Rentabilität aus). 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Zumindest, was den Kaufhof angeht, sind meine Frau und ich unschuldig. Kürzlich noch kauften wir dort unter anderem einen Wok – den besten, den wir je hatten. Zu Hause angekommen, bemerkten wir, dass er gar nicht abgerechnet worden war. Als meine Frau am nächsten Tag mit den Quittungen zum Kaufhof zurückging, um den Wok nachträglich zu bezahlen, erntete sie ungläubige wie respektvolle Blicke. 

 Doch eigentlich wollte ich über den guten alten Buchladen schreiben, der ja ähnlich vom Internethandel bedroht ist. Sie erinnern sich: Diese Räume mitten in einer Stadt (meist sind sie auf den Dörfern längst verschwunden), mit ganz eigener Akustik, gedämpft von Papier … Sowohl die inhabergeführten Buchläden als auch die Bibliotheken gehören für mich zur freien Kulturszene. Nicht selten veranstalten sie eigene Programme wie beispielsweise der Glücksbuchladen in Elberfeld, haben sie beratenden Anteil an Literaturfestivals wie der Wuppertaler Literatur Biennale. 

 Neulich las ich von einer Untersuchung, wonach uns bereits fünf Minuten Lesen in einem Buch beruhigten. Studien zeigen: Wer viel und lange liest, ist resilienter, zögert Demenzerkrankungen hinaus und kann sogar sein Leben verlängern. Als Grund dafür werden positive Veränderungen des Gehirns angenommen. Auch emotional werden wir reifer: In einer Studie stellten Forscher fest, dass Bücherleser mehr Empathie ...]]></description><pubDate>Wed, 15 Mar 2023 09:55:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/erlesene-welten-entdecken-mitten-in-wuppertal</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-573]]></dc:identifier></item></channel></rss>