﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:07:13 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Gemeinsam auf unserer Erde</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gemeinsam-auf-unserer-erde-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/gemeinsam-auf-unserer-erde-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Gemeinsam auf unserer Erde]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-auf-unserer-erde</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/327/uta-atzpodien.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/327/images/uta-atzpodien-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> von Uta Atzpodien 

 Anfang Juli tanzten 17 Mapuche-Frauen aus Chile im Alter von zwölf bis 70 Jahren vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus, auf dem Gustaf-Gründgens-Platz. Ganz lebendig begleiten mich diese Eindrücke: Hand in Hand, alt und jung, Körper an Körper erzählten sie von Werten, Wissen und der Überlieferung von Traditionen ihres Volkes an jüngere Generationen. Die Unterdrückung, der sie seit Jahrhunderten und auch aktuell ausgesetzt sind, war schmerzhaft spürbar. Poetisch und kraftvoll kamen Haltung und Zusammenhalt zum Ausdruck, mehr noch: auch das Aufbegehren, die dringende Notwendigkeit, Nein sagen zu können. Dankbar bin ich, diese aus der Ferne angereiste Tanzperformance „Malen“ in der Regie von Ricardo Curaqueo Curiche am Abschlusswochenende vom Theater der Welt-Festival 2021 erlebt haben zu dürfen. Bis ins Mark kann Kunst ebenso aufwühlend wie nährend erfahrbar machen, was es heißt, selbstwirksam Gemeinschaft zu entfalten. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Was kann uns bloß weiterhelfen? Was brauchen wir für unsere Zukunft, zum Überleben? Die nun auch hier bei uns hautnah erfahrbaren Kathastrophenszenarien sprechen für sich. Solidarität, konkret am Ort des Geschehens wie auch über Spenden oder über Benefizkonzerte wie das „Dach der Stadt-Open Air“ am Samstag oben an der Nordbahntrasse helfen weiter. Wenig nachvollziehbar ist dann, dass sich jüngst all die Fachminister der G20-Staaten für Umwelt, Klima und Energie bei ihrem Treffen in Neapel wieder mal nicht auf Klimaziele einigen konnten, die der Dringlichkeit entsprechen. Das 1,5-Grad-Ziel bis 2030 und auch andere Ziele erfordern ein markantes Bekennen in Politik, Wirtschaft, Verwaltung. Einzelpersönlichkeiten, darunter viele Frauen, tun dies. Ihnen müssen wir mehr Raum geben, zuhören: Den Mapuche-Frauen, der mutigen Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Maja Göpel und anderen, die aufmerksam aufbegehren und ihre Stimme erheben. Ein weiterer Blick in die Ferne: „Mit wehenden Haaren ...]]></description><pubDate>Wed, 28 Jul 2021 07:37:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-auf-unserer-erde</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-327]]></dc:identifier></item></channel></rss>