﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 19:52:06 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wie viel ist uns die Kunst wert?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-viel-ist-uns-die-kunst-wert-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-viel-ist-uns-die-kunst-wert-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wie viel ist uns die Kunst wert?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wie-viel-ist-uns-die-kunst-wert</link><description><![CDATA[ Wertschätzung und Wahrnehmung erfahren fast alle gerne und beeinflussen unser Streben und Wirken. Im normalen Berufsleben drückt sich das eine im Gehalt aus, das bei einer Anstellung monatlich auf das Konto fließt. Das andere durch Jobperspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten, also das, was wir Karriere nennen. Der Freiberufler oder Unternehmer wählt Unabhängigkeit und Unsicherheit gerne, weil die Chancen auf Wachstum, Erfolg und Ansehen überproportional groß sind. Erfolge in guten Jahren können als Polster verwendet werden, wenn es mal nicht so gut aussieht. 

   
Lars Emrich - Foto: Klaus Dilger 

 Für fast alle freien Künstler sind beide Wege unrealistisch. Der eine, weil das Wesen freier Kunst darin besteht, nicht in einer Institution beschäftigt zu sein. Auch wenn die Festanstellung für nicht wenige eine erstrebenswerte Alternative wäre. Und natürlich gibt es die Erfolgsgeschichten einiger weniger, selbst wenn diese häufig von langen Durststrecken begleitet waren. Alltag für die meisten Kulturschaffenden ist es jedoch, sich von Projekt zu Projekt zu hangeln, von Förderung zu Förderung. Eine Perspektive gibt es häufig nur für die kommenden Monate. Und Ruf hin oder her: Mit jedem Antrag und Projekt fängt der Künstler quasi wieder von vorne an. Folgerichtig werden daher auch im aktuellen NRW-Landeskulturbericht die finanzielle Lage der Künstler und die Planbarkeit und Sicherheit des Berufslebens als größte Missstände aufgeführt. Als Gradmesser dafür kann man die Zahlen der Künstlersozialkasse nehmen. Demnach verdiente ein Künstler (Stichtag 1. Januar 2016) im Durchschnitt brutto 15 945 Euro jährlich. 

 Und die Aussichten sind alles andere als rosig. Statt Wahrnehmung und Wertschätzung greift die Kostenlos- oder Flatrate-Kultur weiter um sich. Zu selbstverständlich ist es, dass Bühnenequipment und Technik auf Stadtfesten bezahlt werden, Musiker aber mit Getränke- oder Würstchen-Bons abgespeist werden. Peter Grabowski, kulturpolitische Reporter, hat angesichts ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 17:28:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wie-viel-ist-uns-die-kunst-wert</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-18]]></dc:identifier></item></channel></rss>