﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 19:53:23 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Freier Eintritt als kultureller Bildungsmotor f&amp;uuml;r alle</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/freier-eintritt-als-kultureller-bildungsmotor-fuumlr-alle</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/freier-eintritt-als-kultureller-bildungsmotor-fuumlr-alle" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Freier Eintritt als kultureller Bildungsmotor für alle]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/freier-eintritt-als-kultureller-bildungsmotor-f252r-alle</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/619/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/619/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Vor ein paar Jahren habe ich im Rahmen dieser Kulturkolumne schon einmal über die Vorzüge nachgedacht, einfach mal die eigene Stadt kulturell beherzt zu erkunden. Allerdings: bei freiem Eintritt. Das war vor der Pandemie noch einfacher und ich konnte mein Experiment 2018 sehr abwechslungsreich gestalten. Jetzt, nach der Pandemie, unter deren Folgen die Kulturbranche bis heute extrem leidet, würde es für mich wahrscheinlich schwieriger werden, ohne Budget „in der eigenen Stadt viel zu erleben, wenig zu verbrauchen und gut beschäftigt zu sein“. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 An einer Struktur, in der Kunst- und Kulturangebote von allen Menschen kostenfrei wahrgenommen werden können, sollte aus meiner Sicht aber trotz allem unbedingt immer weiter getüftelt werden, bis uns eine Lösung einfällt. Bei der Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs ist insgesamt doch sowieso Subvention im Spiel. Refinanzierung durch Einnahmen – das passt nach meinem Verständnis einfach nicht mehr in unsere Zeit mit ihren offenen sozialen Verwerfungen und auch nicht zur Vorstellung von kultureller Teilhabe als Bildungsauftrag im 21. Jahrhundert. Aber, na gut – auch hier bleibe ich geduldig. Förderprogramme, die die Projektkosten kultureller Bildungsangebote zu 100 Prozent übernehmen, gibt es ja, wenn auch sehr vereinzelt. 

 Mit dem Kulturpass für 18-Jährige, der am 14. Juni an den Start ging, lotet man die Folgen einer Übernahme von Kosten als Option also nun weiter aus. Bundesweit wird eine potenziell sehr relevante, weil nachwachsende Altersgruppe (etwa 750 000 Personen) versuchsweise mit einem Budget ausgestattet, das pro Kopf 200 Euro für ein laufendes Jahr beträgt: ein „Geburtstagskind-Taschengeld“, das den Jugendlichen den Einstieg in die Kultur erleichtern soll. Einlösen können die jungen Erwachsenen diesen zweckgebundenen Zuschuss altersgerecht auf einer digitalen Plattform, die als App oder auch als Website nutzbar ist. 

 Die ...]]></description><pubDate>Tue, 20 Jun 2023 20:37:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/freier-eintritt-als-kultureller-bildungsmotor-f252r-alle</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-619]]></dc:identifier></item></channel></rss>