﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:51:45 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Kunst als Lagerfeuer</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-lagerfeuer-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-lagerfeuer-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Kunst als Lagerfeuer]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-lagerfeuer</link><description><![CDATA[ Von Torsten Krug 

 In meiner Eigenschaft als Jurymitglied für den Deutschen Kinderhörspielpreis der ARD und der Film- und Medienstiftung NRW durfte ich vergangene Woche wieder zu den jährlichen Hörspieltagen nach Karlsruhe reisen und dort Erstaunliches erleben: Viele Menschen sitzen in einem Raum und hören gemeinsam ein Hörspiel. Danach lauschen sie der Diskussion der Jury (einer anderen, nicht der meinen) und den Gesprächen mit Macherinnen und Machern. Ich sitze dann da und frage mich: Hättest du das zu Hause, am Laptop oder live im Radio auch so gehört? Abgesehen von den Diskussionen natürlich: Hätte Dich diese Arbeit so erreicht wie hier und jetzt in diesem abgedunkelten Saal im Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe? 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Die Rolle von Kunst und Kultur als Lagerfeuer, an dem wir zueinander finden, an dem wir uns Geschichten erzählen, uns zuhören, ab und zu sinnierend ins Feuer blicken und die Ewigkeit oder unser aller Vergänglichkeit spüren – diese uralte Rolle wird heute, meine ich, immer wichtiger. Im gemeinschaftlichen Erleben kann ich so sehr bei mir sein wie selten, und teile dieses „bei mir Sein“ gleichzeitig mit mir unbekannten Menschen. Während die Schauspielerin einen Satz sagt, der in mir etwas an seinen einzig richtigen Platz fallen lässt, beobachte ich einen anderen Menschen, wie er vor mir sitzt, die Wangen in die Hände stützt, die Ellbogen auf den Knien, die Augen geschlossen. Ich bin Teil einer menschlichen Wahrnehmung, atme die Reaktionen im Raum, teile, was nicht nur mich, sondern offenbar viele betrifft. 

 Szenenwechsel: Die Eröffnung der Duisburger Filmwoche, ebenso vergangener Woche. Nach einleitenden Reden der erste Film: „Hambi – Der Kampf um den Hambacher Wald“ (aktuell zu sehen in der ZDF Mediathek). Vor über einem Jahr habe ich eine Kolumne rund um diese kreative Besetzung eines Restwaldes geschrieben, darin vorkommend ein Videoschnipsel, den man bis heute auf YouTube sehen kann: ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:41:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-lagerfeuer</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-102]]></dc:identifier></item></channel></rss>