﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 01:32:39 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Eigentlich wollte ich eine Postkarte schreiben</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/eigentlich-wollte-ich-eine-postkarte-schreiben-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/eigentlich-wollte-ich-eine-postkarte-schreiben-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Eigentlich wollte ich eine Postkarte schreiben]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/eigentlich-wollte-ich-eine-postkarte-schreiben</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/455/mirasasse.jpg" length="155213"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/455/images/mirasasse-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Mira Sasse 

 Bereits im Winter hatte Uta mich eingeladen, für die Kolumne einen Gastbeitrag zu schreiben. Was zu dem Zeitpunkt terminlich für mich nicht möglich war, hole ich jetzt gern nach. Ehrlich gesagt, ehrt und stresst mich die Einladung gleichermaßen. Was kann ich zu aktuellen Diskursen äußern, die uns zwangsläufig alle bewegen? Klima, Krieg, Corona, vielleicht die Documenta … – weite ausgetrocknete Felder, die allermeisten Worte dazu entweder zu kurz und unbefriedigend oder zu oft schon durch Münder, Augen und Ohren gewandert, sich an den falschen Stellen abnutzend. So beginne ich woanders. 

   
Mira Sasse - Fotorechte: Sasse 

 In den letzten zwei Wochen war ich endlich mal wieder unterwegs, habe Zeit verschwendet und Meter gemacht mit dem Zelt in Dänemark und Südschweden, habe Camperinnen und Camper genau beobachtet in ihren Tagesabläufen und Plastikbombern, bin Rad gefahren, habe Kunst geguckt, Fisch und Lakritz gegessen, in der Hängematte gelesen, die Fußball-EM der Frauen mit minimalen medialen Mitteln verfolgt. Es tat gut, Wuppertal Wuppertal sein zu lassen, raus aus den gewohnten Beinahe-Komfortzonen Wohnung, Atelier, Loch, Hebebühne, Schule, rein ins „Glamping“, schließlich hat unser Zelt ein kleines Vorzelt, in dem man bei gelegentlichem Regen und Wind auf Klappstühlen (!) sitzen kann. Dort kann man herrlich nachdenken und vergleichen, was woanders einfach anders läuft. 

 Vor allem in Dänemark hatte ich den Eindruck, dass mobil, digital und nachhaltig sein tatsächlich funktionieren kann, sogar auf dem platten Land. Gehört hatte ich das schon vorher, aber erfahren noch nicht. Fahrradfahren ist dort ein sicheres Abenteuer, bei dem höchstens der stete Wind Adrenalin verspricht und der gepflegte Radweg nach der nächsten Kurve einfach weitergeht. In Kopenhagen soll man bald vom neuen Stadtteil Nordhavn unter dem Skytrain trocken ins Zentrum radeln können. Zu schade, dass unter unserem Skytrain die Wupper fließt und die Lücken zwischen ...]]></description><pubDate>Wed, 27 Jul 2022 13:49:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/eigentlich-wollte-ich-eine-postkarte-schreiben</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-455]]></dc:identifier></item></channel></rss>